Aschaffenburg

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Aschaffenburg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Aschaffenburg nennt sich auch gerne die „tausendjährige Spessartmetropole mit romantischem Flair“. Von König Ludwig I. wurde Aschaffenburg als „bayerisches Nizza“ geliebt und gelobt.

Aschaffenburg
Ortstyp kreisfreie Stadt
Bundesland Bayern
Regierungsbezirk Unterfranken
Höhe 138 m über NN
Fläche 62,57 km²
Einwohner 68.600
Bevölkerungsdichte 1.097 Einwohner/km²
Kfz-Kennzeichen AB
Gemeindekennzahl 09661000
Anschrift Dalbergstraße 15

63739 Aschaffenburg

Telefon 06021 330-0
Telefax 06021 330-720
Internetseite http://www.aschaffenburg.de
E-Mail Stadt-Aschaffenburg@aschaffenburg.de
Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD)

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt an den Flüssen Main und Aschaff, am westlichen Rand des Spessarts und am nordwestlichen Eck des Mainvierecks. Die Stadt Aschaffenburg wird im Westen, Norden und Osten vom Landkreis Aschaffenburg umschlossen. Im Süden grenzt der Landkreis Miltenberg direkt an das Stadtgebiet an.

Nachbarorte

Ortsteile

Zur Stadt Aschaffenburg gehören folgende Stadtteile bzw. Orte:


Geschichte

Funde aus dem 3. Jahrhundert belegen in der Oberstadt die Anwesenheit von Menschen. Funde aus dem 4. Jahrhundert belegen auf dem Stiftsberg eine größere Ansiedlung.

  • 957 ist Aschaffenburg, durch die Gründung des Stifts St. Peter durch Herzog Liudolf von Schwaben, erstmals urkundlich genannt.
  • 1122 wurde Aschaffenburg von Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken neu befestigt.
  • 1144 erhielt Aschaffenburg das Marktrecht.
  • 1155 erhielt Aschaffenburg das Recht, Münzen zu prägen.
  • 1350 Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Aschaffenburg
  • 1161/1173 erhielt Aschaffenburg die Stadtrechte.
  • 1359 Wiederansiedlung von Juden in Aschaffenburg
  • 1605 bis 1614/19 wurde durch die Erzbischöfe von Mainz Schloss Johannisburg errichtet als deren Sommerresidenz.
  • 1803 bis 1810 wurde nach der Auflösung des Erzbistums und Kurfürstentums Mainz das Fürstentum Aschaffenburg gegründet.
  • 1814 gelangte das Fürstentum Aschaffenburg an das Königreich Bayern.
  • 1854 erhielt Aschaffenburg einen Eisenbahnanschluss.
  • 15. Januar 1855 wurde die Gemeinde Nilkheim nach Aschaffenburg eingemeindet.
  • 1. März 1901 wurde die Gemeinde Leider nach Aschaffenburg eingemeindet.
  • 1. Juli 1901 wurde die Gemeinde Damm nach Aschaffenburg eingemeindet.
  • 1. April 1939 wurde die Gemeinde Schweinheim nach Aschaffenburg eingemeindet.
  • 1944 bis 1945 Zerstörung der Altstadt durch Bombenangriffe
  • 1. April 1975 wurde die Gemeinde Gailbach nach Aschaffenburg eingemeindet.
  • 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Obernau nach Aschaffenburg eingemeindet.

Politik

Bürgermeister

Oberbürgermeister ist Klaus Herzog (SPD), der seit 2000 im Amt ist und zuletzt 2012 mit 80,1% der Stimmen wiedergewählt wurde. Sein CSU-Mitbewerber Bausback kam auf 19,9%.

Stadtrat

Nach der Kommunalwahl vom 2. März 2008 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CSU: 17 Sitze
  • SPD: 14 Sitze
  • Grüne: 5 Sitze
  • UBV: 3 Sitze
  • FDP: 3 Sitze
  • KI: 1 Sitz
  • parteilos: 1 Sitz

Städtepartnerschaften

  • Perth & Kinross, Schottland seit 1956
  • Saint-Germain-en-Laye, Frankreich seit 1975
  • Miskolc, Ungarn seit 1996

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Auszeichnungen, die die Stadt vergibt

Träger der Bürgermedaille

Die erstmals 2001 verliehene Bürgermedaille erhielten:

  • 2001
Irmes Eberth (* 29. März 1926 in Aschaffenburg)
Ernst Holleber (* 13. Juni 1926 in Aschaffenburg)
  • 2003
Schwester Rufina (* 29. Januar 1937 in Palling bei Traunstein)
  • 2005
Otmar Kaup (* 25. September 1928 in Aschaffenburg)
  • 2009
Harry Kimmich (* 21. Mai 1952 in Stockstadt)

Kulturpreisträger

Der erstmals 1996 von der „Stiftung Kulturpreis Aschaffenburg“ verliehene Preis ist mit einer Dotation von 5.000 € verbunden.

  • 1996
Fritz Oswald (* 19. September 1921 in München), Leiter der Volkshochschule
  • 1998
Gunter Ullrich (* 7. April 1925 in Würzburg), Kunsterzieher
  • 2000
Josef Zilch (* 29. Mai 1928 in Schwandorf), Musikerzieher
  • 2001
Siegfried Rischar (* 22. August 1924 in Aschaffenburg), freischaffender Künstler
  • 2004
Guido Knopp (* 29. Januar 1948 in Treysa), Geschichtsprofessor
  • 2006
Andrea Müller (* 1955 in Heidelberg), Keramikerin
Helmut Massenkeil (* 1949 in Oberlahnstein), Künstler
  • 2008
Urban Priol (* 4. Mai 1961 in Aschaffenburg), Kabarettist


Museen

  • Staatsgalerie, stellt die größte Außenstelle der bayerischen Staatsgemäldesammlungen dar.
  • Außenstelle der Bayeríschen Antiken-Sammlung im Pompejanum, die Idealrekonstruktion eines römischen Wohnhauses
  • Schlossmuseum im Schloss Johannisburg
  • Stiftsmuseum
  • Kunsthalle Jesuitenkirche
  • Naturwissenschaftliches Museum
  • KunstLANDing
  • Leitobjekt_Leer
  • Museum Jüdischer Geschichte und Kultur
  • Gentil-Haus
  • Christian-Schad-Stiftung

Sehenswertes

Architektonisches

1607 Baubeginn, 1618 Fertigstellung; 1945 durch Brand- und Sprengbomben weitesgehend zerstört. Wiederaufbau ab 1954
  • Stiftsbasilika St. Peter und Alexander
Bereits 885 als Begräbnisstätte der Königin Liutgard erwähnt.
  • Pfarrkirche "Zu Unserer Lieben Frau", im Volksmund "Muttergotteskirche".
Stellt die älteste Pfarrei aus dem Jahr 1191 dar. Neubau der Kirche in den Jahren 1768 bis 1775
  • Katharinenspital
erstmalige Nennung als Heiliggeistspital im 13. Jahrhundert
  • St. Agatha
Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert, im 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Kriegszerstört 1945. Neuerbaut in den Folgejahren.
  • Siechenhauskapelle
aus dem 15. Jahrhundert. Heute profaniert
  • Sandkirche
Anfang des 16. Jahrhunderts erbaute Kapelle, wurde diese durch einen Neubau 1756-1757 ersetzt.
  • Schloss Schönbusch
Baubeginn 1776 im Auftrag von Friedrich Carl von Erthal
  • Rathaus
erbaut in den Jahren 1956-1958
  • Stadttheater
Ein im Garten des Deutschherrnordens durch Emanuel Joseph von Herigoyen (* 4. November 1746 in Belas bei Lissabon in Portugal; † 27. Juli 1817 in München) errichteter klassizistischer Bau aus den Jahren 1809 bis 1811
  • Kapuzinerkloster
Beginnendes 17. Jahrhundert, gegründet wurde die 1813 abgebrannte Kirche durch Architekt Friedrich von Thiersch (* 18. April 1852 in Marburg an der Lahn; † 23. Dezember 1921 in München) im Jahr 1908 errichtet
  • Jesuitenkollegium
Seminarkirche, 1622 erbaut,im Krieg zerstört, als Profansaal wiederhergestellt, heute Kunsthalle mit wechselnden Ausstellungen
  • Herz-Jesu-Kirche
Ein Bau aus dem Jahr 1929, durch Architekt Albert Boßlet errichtet
  • Christuskirche
Evangelische Kirche aus dem Jahr 1837. Nach 1945 erweitert.
  • Pompejanum, die Idealrekonstruktion eines römischen Wohnhauses im Auftrag König Ludwig I. von Bayern in den Jahren 1840 bis 1848 errichtet.

Parks und Erholungsanlagen

  • Park Schönbusch, historischer Landschaftspark aus dem 19.Jahrhundert mit Kleiner Schönbuschallee
Eine auf 2.200 m Länge angelegte Lindenallee von der Stadt zum Park Schönbusch
  • Schöntal
historischer Park im englischen Gartenstil
  • Großmutterwiese
Mit ca. 20.000 m² uneingeschränkt nutzbare Rasenfläche ist die Großmutterwiese die Spielwiese der Stadt Aschaffenburg. Darin auch das Denkmal für den bayerischen König Ludwig I., der Ludwigsbrunnen.
  • Fasanerie
ehemaliges Fasanenjagdgebiet derKurfürsten, heute bewaldete Grünanlaage mit See und Spazierwegen
  • Mainbogen (linkes Ufer)
Der unterschiedlich breite Ufergrüngürtel verbindet die beiden Stadtteile Leider und Nilkheim. Er ist geprägt durch baumbestandene Rasenflächen und durch eine Ufervegetation, die besonders zwischen der Adenauerbrücke und dem Nilkheimer Park noch naturnah ist.
  • Mainbogen (rechtes Ufer)
zwischen der Willigisbrücke und dem Schloss (Perth Inch), sonnige Rasenterrassen beim Schloss
  • Aschaffgrünzug
„Grünzug mit Zukunft“ mit besonderer Bedeutung für die Bürger der Stadtteile Strietwald und Damm. Er umfasst den Flusslauf der Aschaff im Stadtgebiet auf ca. 5 km Länge mit den zu beiden Seiten angrenzenden Freiflächen bzw. bebauten Bereichen. Sein Erholungspotential hat sich durch die Verbesserung der Wasserqualität der Aschaff deutlich gesteigert.
  • Schlossgarten
Hoch über dem Main gelegen und ihn flussabwärts begleitend zieht sich der Schlossgarten als grüne Aussichtskanzel vom Schloss bis zum Pompejanum und der Saint-Germain-Terrasse hin.
  • Nilkheimer Park
Der Nilkheimer Park befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Park Schönbusch, zwischen Großostheimer Straße und Main.
  • Stadtgarten „Am Rosensee“
Der 4 ha große Stadtgarten „Am Rosensee“ entstand neben neuen Wohnquartieren auf einem früher fast vollständig versiegelten ehemaligen Militärgelände.
  • Straßenzug Friedrichstraße/Weißenburger Straße, Offenes Schöntal
Das offene Schöntal ist ein Teil des früheren Stadtgrabens vor der Stadtmauer Aschaffenburgs. Mit dem Bau der Eisenbahn begann die Ausdehnung der Stadt nach Norden und die Verfüllung des Stadtgrabens. Die Grünanlage markiert bis heute den Beginn der historischen Altstadt im Stadtgefüge und stellt eine Grünverbindung zwischen Schlossgarten und Park Schöntal dar.

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Bahn: Aschaffenburg liegt an der Fernbahnstrecke Würzburg-Frankfurt und ist ICE-Haltestelle. Ferner gibt es die Rhein-Main-Bahn nach Darmstadt und die Maintalbahn nach Miltenberg, die weiter nach Seckach und Wertheim führt. Die Lokalbahn nach Höchst ist stillgelegt. Eine Wiedereröffnung bis Großostheim wird diskutiert.
  • Straße: Aschaffenburg liegt unmittelbar an der Autobahn A 3 (Würzburg-Frankfurt) und der Bundesstraße 26.
  • Hafen: Aschaffenburg hat einen gut frequentierten Hafen am Main.
  • Flughafen: Ein Sportflugplatz befindet sich im benachbarten Großostheim. Der internationale Rhein-Main-Flughafen ist ca. 40 km entfernt.


Tageszeitung

Lokalradio

  • Neue Welle 'Antenne Aschaffenburg'
  • Radio Galaxy Aschaffenburg
  • Radio Primavera Aschaffenburg

Lokalfernsehen

  • Main TV (Kabel, Internet, zeitweise Satellit)

Der amerikanische Sender AFN ist im Raum Aschaffenburg nicht mehr empfangbar.

Bildung

Bibliotheken

  • Bibliothek des Kreisjugendrings Aschaffenburg
Merlostraße 1-3-, 63741 Aschaffenburg
  • Bibliothek des Naturwissenschaftlichen Museums der Stadt Aschaffenburg
Schönborner Hof, Wermbacherstraße 15 – 63739 Aschaffenburg
  • Cafe ABdate Jugendinformationsstelle
Kirchhofweg 2 – 63739 Aschaffenburg
  • Evangelische öffentliche Bücherei St. Jakobus
Gemeindezentrm, St.-Jakobus-Platz 2 – 63741 Aschaffenburg
  • Evangelische öffentliche Bücherei St. Paulus
Boppstraße 17 – 63741 Aschaffenburg
  • Fachhochschulbibliothek Aschaffenburg
Würzburger Straße 45, Gebäude 25 – 6373 Aschaffenburg
  • Gleichstellung für Frauen Stadt Aschaffenburg
Dalbergstraße 15, 63739 Aschaffenburg
  • Hof- und Stiftsbibbliothek Aschaffenburg
Schloss Johannisburg, Schlossplatz 4 – 63739 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei Maria Geburt
Marienstraße 13 – 63743 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei St. Gertraud
Vogelbergstraßestraße 32 – 63743 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei St. Kilian
Pfarrer-Scherpf-Straße 8 – 63741 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei St. Konrad
Bussardweg 25 – 63741 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei St. Michael
Schulstraße 42 – 63741 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei St. Peter und Paul
Hauptstraße 18 – 63743 Aschaffenburg
  • Katholische öffentliche Bücherei St. Pius
Bessenbacher Weg 30 – 63739 Aschaffenburg
  • Landeskundliche Bibliothek des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg
Schönborner Hof, Wermbacherstraße 15 – 63739 Aschaffenburg
  • Musikbibliothek der Musikschule
Kochstraße 8 – 63739 Aschaffenburg
  • Patientenbücherei im Klinikum Aschaffenburg
Am Hasenkopf 1 – 63739 Aschaffenburg
  • Pressearchiv des Stadt- und Stiftsarchivs
Schönborner Hof, Wermbacherstraße 15 – 63739 Aschaffenburg
  • Redaktionsarchiv des Main-Echo
Weichertstraße 20 – 63741 Aschaffenburg
  • Religionspädagogische Medienstelle
Martinushaus, Treibgasse 26 – 63739 Aschaffenburg
  • Stadtbibliothek Aschaffenburg
Schlossplatz 2 – 63739 Aschaffenburg

Persönlichkeiten

Bürgermeister

  • 1818-1824 Christian Pfaff (* 6. Januar 1770 in Antwerpen; † 2. Mai 1845 in Aschaffenburg)
  • 1824-1827 Gottlieb Leo (* 14. November 1786 in Miltenberg; † 18. Februar 1837 in Aschaffenburg)
  • 1827-1831 Franz Josef Feller (* 6. April 1773 in Aschaffenburg; † 2. September 1834 in Aschaffenburg)
  • 1835-1864 Adalbert von Herrlein (* 20. Mai 1798 auf dem Gräfenhof in Pfaffendorf bei Pfarrweisach; † 4. Juni 1870 in Aschaffenburg)
  • 1864-1867 Bernhard Emil Vogler (* 24. März 1832 in Thalau bei Schondra/Rhön; † 9. Januar 1880 in München)
  • 1867-1877 Magnus Will (* 3. Januar 1867 in Wiesen; † 17. Mai 1896 in Aschaffenburg)
  • 1877-1904 Friedrich Ritter von Medicus (* 11. November 1847 in Karlstadt am Main; † 30. März 1904 in Aschaffenburg)
  • 1904-1933 Wilhelm Matt (* 16. Juli 1872 in Speyer; † 23. Januar 1936 in Aschaffenburg),BVP
  • 1933-1945 Wilhelm Wohlgemuth (* 18. Dezember 1900 in Pfaffenhofen an der Ilm; † 6. April 1978 in Aschaffenburg), NSDAP
  • 1945-1946 Jean Stock (* 7. Juni 1893 in Gelnhausen; † 13. Januar 1965 in Aschaffenburg), SPD
  • 1946-1970 Vinzenz Schwind (* 12. Mai 1910 in Aschaffenburg; † 17. März 1974 in Aschaffenburg)
  • 1970-2000 Willi Reiland (* 2. November 1933 in Oberaltstadt Kreis Trautenau im Riesengebirge /Böhmen/), SPD
  • 2000-....... Klaus Herzog (* 29. März 1951 in Obernau am Main), SPD

Ehrenbürger

  • Dr. Friedrich Freiherr von Fechenbach (* 27. August 1790 in Mainz; † 24. Oktober 1850 in Wien. Bestattet in der Kirche zu Laudenbach), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1838.
  • Philipp Dessauer (* 20. Juni 1837 in Aschaffenburg; † 19. August 1900 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1872 der 1901 eingemeindeten Gemeinde Damm.
  • Dr. Franz Hettinger (* 13. Januar 1819 in Aschaffenburg; † 26. Januar 1890 in Würzburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1889.
  • Dr. Jakob von Hefner-Alteneck (5. Mai 1811 in Aschaffenburg; † 19. Mai 1903 in München), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1894.
  • Karl Alzheimer (* 6. Oktober 1827 in Cassel bei Bad Orb; † 29. Dezember 1904 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1900.
  • Johann Georg Schweinfest (* 16. Januar 1850 in Neuses bei Schweinshaupten; † 21. Oktober 1925 in Schweinheim), Verleihung der Ehrenbürgerwürde
  • Adalbert Hock (* 19. Mai 1866 in Aschaffenburg; † 18. Januar 1949 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1947.
  • Dr. Friedrich Dessauer (* 19. Juli 1881 in Aschaffenburg; † 16. Februar 1963 in Frankfurt am Main), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1956.
  • Gregor Türk (* 15. Oktober 1932 in Frickenhausen/Rhön), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1974.
  • Gustav Stadelmann (* 19. August 1896 in Aschaffenburg; † 19. November 1991 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1981).
  • Hugo Karpf (* 17. Januar 1895 in Wüstenzell/Kreis Marktheidenfeld; † 19. Juli 1994 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1985.
  • Kurt Frenzel (* 15. März 1908 in Böhringen/Sachsen; † 8. Oktober 1995 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1985.
  • Marielies Schleicher (* 28. Juli 1901 in Aschaffenburg; † 17. Januar 1996 in Aschaffenburg), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1991.
  • Dr. Willi Reiland (* 2. November 1933 in Oberaltstadt/Riesengebirge), Verleihung der Ehrenbürgerwürde 2000.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Jakob Konrad Bechtold (*25. Juli 1698 in Aschaffenburg; † 4. Juni 1786 in Aschaffenburg), Freskomaler
  • Caspar Braun (* 13. August 1807 in Aschaffenburg; † 29. Oktober 1877 in München), Maler, Verlagsbuchhändler
  • Jakob Heinrich von Hefner-Alteneck (* 5. Mai 1811 in Aschaffenburg; † 19. Mai 1903 in München)
  • Karl Thelemann (* 5. September 1811 in Aschaffenburg; † 5. April 1889 in Karlsruhe), Gartenbaudirektor
  • Franz Leonhard Hettinger (* 13. Januar 1819 in Aschaffenburg; † 26. Januar 1890 in Würzburg
  • Alexandra Amalia, Prinzessin von Bayern (* 26. August 1826 in Aschaffenburg; † 8. Mai 1875 in München), war fünftes Kind von Ludwig I. König von Bayern und seiner Gemahlin Therese von Sachsen-Hildburghausen, Wohltäterin der Stadt Aschaffenburg besonders in der Armenfürsorge.
  • Philipp Dessauer (* 20. Juni 1837 in Aschaffenburg; † 19. August 1900 in Aschaffenburg), Gründer der Buntpapierfabrik
  • Friedrich Franz Heinrich Philipp von Hefner-Alteneck (* 27. April 1845 in Aschaffenburg; † 7. Januar 1904 in Biesdorf bei Berlin)
  • Friedrich Dessauer (* 16. Januar 1850 in Aschaffenburg; † 21. Oktober 1925 in Frankfurt am Main), Pionier dr Röntgenologie
  • Adalbert Hock (* 19. Mai 1866 in Aschaffenburg; † 18. Januar 1949 in Aschaffenburg), Kunstmaler
  • Anton Gentil (* 29. September 1867 in Aschaffenburg; † 20. Mai 1951 in Aschaffenburg), Fabrikant und Kunstsammler
  • Aloys Maria Lautenschläger (* 29. März 1870 in Aschaffenburg; † 27. März 1943 in Berlin), Arzt und Kunstsammler
  • Ernst Ludwig Kirchner (* 6. Mai 1880 in Aschaffenburg; † 15. Juni 1938 auf der Stafelalp bei Davos), Maler
  • Julius Maria Becker(* 29. März 1887 in Aschaffenburg; † 26. Juli 1949 in Aschaffenburg), Lyriker, Dramatiker und Journalist
  • Lujo Brentano (* 18. Dezember 1844 in Aschaffenburg; † 9. September 1931 in München), Nationalökonom
  • Gustav Trockenbrodt (* 10. November 1869 in Aschaffenburg; † 27. April 1904 in Rosenheim), Jurist und Dichter
  • Alfons Maria Jakob (* 2. Juli 1884 in Aschaffenburg; † 17. Dezember 1931 in Hamburg)
  • Erna Morena (24. April 1885 in Aschaffenburg als Erna Fuchs; † 20. Juli 1962 in München), Bühnen- und Filmschauspielerin, Stummfilmdiva
  • Gustav Stadelmann (* 19. August 1896 in Aschaffenburg, † 19. November 1991 in Aschaffenburg), Fabrikant
  • Marielies Schleicher (* 28. Juli 1901 in Aschaffenburg; † 17. Januar 1996 in Aschaffenburg); Stadträtin, Vorsitzende mehrerer sozialen Vereinigungen, Landtagsabgeordnete

Bekannte Persönlichkeiten

  • Willigis (*940 in Niedersachsen; †23.2.1011), Reichskanzler, Erzbischof von Mainz. Unter seiner Regierzungszeit kam das Kollegiatstift St. Peter und Alexander an Erzstift Mainz
  • Matthias Grünewald (* 1460 in Würzburg; † 31. August 1528 in Halle/Saale), Maler
  • Albrecht von Brandenburg (* 28. Juni 1490 im Schloss zu Cölln/Spree; † 24. September 1545 auf der Martinsburg zu Mainz), Erzbischof und Kurfürst von Mainz.Gegenspieler von Martin Luther, entzog der Stadt nach dem Bauernkrieg Rechte und Freiheiten.
  • Johann Schweikard von Kronberg (* 15. Juli 1553 in Mainz; † 17. September 1626 in Aschaffenburg), Bauherr des Schlosses Johannisburg
  • Georg Ridinger (* 25. Juli 1568 in Straßburg; † 5. November 1617 in Aschaffenburg), Baumeister
  • Friedrich Carl Joseph Reichsfreiherr von Erthal (* 3. Januar 1719 in Lohr; † 25. Juli 1802 in Aschaffenburg);Kurfürst und Erzbischof
  • Clemens Brentano (* 8. September 1778 in Ehrenbreitstein, Kr. Koblenz; † 28. Juli 1842 in Aschaffenburg), Dichter
  • Melchior Friedrich Graf von Schönborn (* 16. März 1644 in Steinheim; † 9. Mai 1717 in Frankfurt am Main), Bauherr des Schönborner Hofes
  • Ferdinand Kobell (* 7. Juni 1740 in Mannheim; † 1. Februar 1799 in München) malte im Auftrag des Regenten eine Serie von Bildern der Stadt Aschaffenburg
  • Carl Theodor Anton Maria Freiherr von Dalberg (* 8. Februar 1744 in Mannheim; † 10. Februar 1817 in Regensburg)
  • Wilhelm Heinse (* 15. Februar 1746 in Langewiesen/Thüringen; † 22. Juni 1803 in Aschaffenburg), Dichter
  • Carl Joseph May (* 11. May 1747 in Mainz; † 6. Juni 1822 in Aschaffenburg), Hofkonditormeister und Korkkünstler
  • Johann Franz Xaver Sterkel (* 3. Dezember 1750 in Würzburg, † 21. Oktober 1817 in Würzburg), Leiter der Hofmusik zu Aschaffenburg
  • Carl Constantin Viktor Freiherr von Mergenbaum (* 29. Oktober 1778 in Frankfurt am Main, † 8. September 1845 in Aschaffenburg), Lederhändler, Gutsbesitzer, Wohltäter
  • Stephan Behlen (* 5. August 1784 in Fritzlar; † 7. Februar 1847 in Aschaffenburg); Forstmeister
  • Ludwig I., König von Bayern, (* 25. August 1786 in Straßburg; † 29. Februar 1868 in Nizza), Bauherr des Pompejanums
  • Joseph Merkel (* 4. August 1788 in Mainz; † 14. Juni 1866 in Aschaffenburg), Hochschullehrer
  • Friedrich Karl Joseph Freiherr von Fechenbach (* 27. August 1790 in Mainz; † 24. Oktober 1850 in Wien)
  • Franz Bopp (* 14. September 1791 in Mainz; † 23. Oktober 1867 in Berlin), Sanskrit, Sprachwissenschaftler
  • Daniel Ernst Müller (* 3. April 1797 in Mainz; † 28. Juli 1868 in Aschaffenburg), Fabrikant, Mitglied des Deutschen Nationalversammung in Frankfurt
  • Adalbert von Herrlein (* 20. Mai 1798 in Pfarrweisach; † 4. Juni 1870 in Aschaffenburg), Bürgermeister von Aschaffenburg
  • Franz Johann Dessauer (* 17. Juni 1805 in Aschaffenburg; † 26. Oktober 1872 in Wien)
  • Luitpold, Prinzregent von Bayern (* 12. März 1821 in Würzburg; † 12. Dezember 1912 in München), fundierte die "Prinzregent Luitpold Stiftung für arme Kinder in Aschaffenburg"
  • August Ritter von Ganghofer (* 23. April 1827 in Dießen am Ammersee; † 29. März 1900 in München),
  • Franz Brentano (* 16. Januar 1838 in Marienberg/Boppard; † 17. März 1917 in Zürich), Philosoph
  • Hermann Dingler (* 23. Mai 1846 in Zweibrücken; † 30. Dezember 1935 in Aschaffenburg), Biologe
  • Johann Desch (* 27. April 1848 in Glattbach, Kr. Aschaffenburg; † 29. Januar 1920 in Aschaffenburg), Fabrikant
  • Alois Alzheimer (*14. Juni 1864 in Marktbreit; † 19. Dezember 1915 in Breslau) wohnte und studierte ab 1874 in Aschaffenburg
  • Adolf Dyroff (* 2. Februar 1866 in Damm; † 3. Juli 1943 in München)
  • Hugo Güldner (* 18. Juli 1866 in Herdecke/Westfalen; † 12. März 1926 in Frankfurt am Main), Industrieller
  • Otto Wolfsthal (* 6. Juli 1872 in Bamberg; † 6. September 1942 in Aschaffenburg), Bankier
  • Hugo Albert Emil Dingler (* 7. Juli 1881 in München; † 29. Juni 1954 in München), Philosoph
  • Christian Schad (* 21. August 1894 in Miesbach/Oberbayern; † 25. Februar 1982 in Stuttgart), Maler
  • Hugo Karpf (* 17. Januar 1895 in Wüstenzell/Kreis Marktheidenfeld; † 19. Juli 1994 in Aschaffenburg), MdB 1949-1957
  • Anton Bruder (* 11. Juni 1898 in Aussig/Elbe; † 17. Februar 1983 in Glinde/Hamburg),Maler, Kunsterzieher in Aschaffenburg
  • Bernard Pattloch, Verlagsbuchhändler
  • Georg Schaefer, (* 4. Februar 1900 in Neumarkt/Oberpfalz; † 23. Mai 1939 in Aschaffenburg), Maler
  • Franz Wendelin, genannt Hanns Seidel (* 12. Oktober 1901 in Schweinheim, Kr. Aschaffenburg; † 5. August 1961 in München), Rechtsanwalt in Aschaffenburg, Landrat, bayerischer Ministerpräsident
  • Alfons Goppel (* 1. Oktober 1905 in Reinhausen; † 24. Dezember 1991 in Johannesberg), Bürgermeister der Stadt Aschaffenburg, Bayerischer Ministerpräsident
  • Kurt Frenzel (* 15. März 1908 in Böhingen/Sachsen; † 8. Oktober 1995 in Aschaffenburg), zweiter Bürgermeister der Stadt
  • Elisabeth Dering (* 25. März 1921 in Husum; † 5. Dezember 1997 in Aschaffenburg), Künstlerin
  • Walter Helm (* 19. März 1925 in Mainz; † 17. Januar 1987 in Aschaffenburg), bildender Künstler

Literatur

  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bayern 1. Franken. Die Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken. Bearbeitet von Tilmann Breuer, 2., durchges. und erg. Auflage. München; Berlin: Deutscher Kunstverlag, 1999, VIII, 1277, 15 S., ISBN 3-422-03051-4
  • Ein Leben für die Stadt. Dr. Willi Reiland, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg 1970–2000. Aschaffenburg: Stadt Aschaffenburg, 2000, 160 S., ISBN 3-922355-23-4
  • Carsten Pollnick: Aschaffenburg. Eine Reise durch die Zeit. Aschaffenburg: Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg, 2002, 484 S., ISBN 3-87965-090-X (Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V.; 48)
  • Stadt Aschaffenburg. Info. Wichtiges und Nützliches für Gäste und Bürger. Nordhorn: BVB-Verlags-Gesellschaft, 2003, 71 S.
  • Susanne von Mach: Aschaffenburg. Spaziergang durch das Bayerische Nizza. deutsch, englisch, français. Christine Blume-Esterer (Fotos). Englische Übers.: Wolfgang Wollek. Französische Übers.: Annie Carroy-Schwarz. Gudensberg-Gleichen: Wartberg-Verlag, 2008, 63 S., ISBN 978-3-8313-1938-1

Siehe auch

Einzelnachweise

  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 5, Seite 542
  • Bayern I: Franken (Dehio), Deutscher Kunstverlag 1979, Seite 37-48
  • Bibliotheken in Aschaffenburg, 6te Auflage, Stand VI/2007


Weblinks

Karte

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