Bamberg

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Bamberg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken. Die Stadt ist Sitz eines Erzbischofs, des Landratsamtes, eines Oberlandesgerichts, des Finanzamtes und weiterer staatlicher Behörden.


Altes Rathaus Bamberg bei Nacht


Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Bamberg verfügt seit 1979 - in Nachfolge der 1803 aufgehobenen alten Universität und der 1972 gegründeten Gesamthochschule - wieder über eine Universität. 1993 wurde die Stadt durch die UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Die Stadt ist in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfrankens ausgewiesen und Mitglied in der Metropolregion Nürnberg. In der Stadt Bamberg sind neun Brauereien beheimatet.

Bamberg
Ortstyp Stadt
Regierungsbezirk Oberfranken
Landkreis Kreisfreie Stadt
Bundesland Bayern
Höhe 245 - 386 m über NN
Fläche 54,58 km²
Einwohner 70.943
Bevölkerungsdichte 1300 pro km²
Kfz-Kennzeichen BA
Gemeindekennzahl 09461000
Anschrift Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg
Telefon 0951
Telefax
E-Mail
Webseite http://www.Stadt.Bamberg.de
Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD)
  • Bamberg wird bezeichnet als das "Fränkische Rom"
  • Die Bamberger werden bezeichnet als "die Zwiebeltreter"
  • Gleichnamige Orte:
  • Bamberg (South Carolina)/USA
  • Bamberg (Ontario)/Kanada

Geografie

Geografische Lage

  • Geografische Lage (Sternwarte): 49° 53’ 6" nördl. Breite, 10° 53’ 4" östl. Länge
  • Höhenlage (Durchschnitt): 240,0 m über N.N. (Betriebsgebäude des Bahnhofes)
  • Höchster Punkt: 386,1 m ü. N.N. (Altenburg)
  • Tiefster Punkt: 230,8 m ü. N.N. (mittl. Wasserspiegel Hafen)
  • Gesamtfläche des Stadtgebietes: 5459,6469 ha
  • Ausdehnung des Stadtgebietes:
  • Nord – Süd: 9,6 km
  • Ost – West: 9,7 km
  • Nordost - Südwest: 11,3 km

Gliederung der Stadt

  • I. Distrikt
Bamberg-Mitte, Stadtkern mit Inselstadt
  • II. Distrikt
Gärtnerstadt (Bamberg) mit St. Gangolf und Theuerstadt (11.Jahrhundert)
  • III. Distrikt
Berggbiet mit Stephansberg und den anderen Immunitäten
Das vom 3. Distrikt stiefmütterlich behandelte Gebiet "trennte" sich 1950 durch Initiative des Bäckermeister Alfred Seel von diesen Distrikt und verselbständigte sich.
  • IV. Distrikt
Sandgebiet, an der Regnitz, Domberg
  • V. Distrikt
Wunderburg (1350) mit Gereuth (1958)
  • VI. Distrikt
Bamberg-Nord um Pfarrei St. Otto
  • VII. Distrikt
Bamberg-Ost
  • VIII. Distrikt
Gartenstadt (1938)
  • IX, X, XI, XII Distrikt siehe unter Ortsteile
  • XIII. Distrikt
Bamberg Südwest mit Babenberger Viertel (1970)
  • XIV. Distrikt
Am Bruderwald (1980)

Ortsteile

  • IX. Distrikt
Kramersfeld-Bruckertshof-Hirschknock mit Breitenau
  • X. Distrikt
Bug
  • XI. Distrikt
Gaustadt
  • XII. Distrikt
Wildensorg


Religionsgemeinschaften

Katholisch

  • Erzbistum Bamberg
Statistik auf die Stadt: 61,1%
Detailliert: Bistum Bamberg und seine Kirchen

Evangelisch-Lutherische

  • Landeskirche Bayern
Kirchenkreis Bayreuth
Dekanat: Bamberg
Pfarrei: St. Stephan, Erlöserkirche, Auferstehungskirche, St. Matthäus
Statistik af die Stadt: 19,2 %
Willi-Lessing-Straße 8, 96052 Bamberg
  • Orthodoxie
-
  • Siebenten-Tags-Adventisten,
Siechenstraße, 96049 Bamberg
  • Baptisten, von 1945-2005 in der säkularisierten Marienkapelle der ersten Synagoge B
Judenstraße 1, 96049 Bamberg
  • Christengemeinde,
Unterer Stephansberg 5a, 96049 Bamberg
  • Neuapostolische Kirche
Mannlehenweg
  • Zeugen Jehovas
-
  • Jesusgemeinde
-
  • Mormonen,
Hainstraße 10
-
Jäckstraße 16 -
Coburger Straße 25
Pödeldorfer Straße
-
  • Sonstige Religonen:
Statistik auf die Stadt: 19,7 %

Eingemeindungen

  • Zum 1. Januar 1970
Bruckertshof aus der Gemeinde Hallstadt;
Kramersfeld, aus der Gemeinde Hallstadt
  • Zum 1. Juli 1972
Bug, selbständiger Ort;
Bughof, Teil der Gemeinde Strullendorf;
Gaustadt, selbständiger Ort;
Hirschknock aus der Gemeinde Gundelsheim;
Wildensorg, selbständiger Ort

Einwohnerentwicklung

Statistik

  • Einwohner: 71.085
  • Studierende (Wintersemester 2008/09): 8.801
  • Gesamtfläche des Stadtgebiets: 5.459,6469 ha
  • Bamberg hat ca. 650 Straßen, Plätze und Gassen.

Bevölkerung

  • eigene Fortschreibung (Stand: 31.12.2005)
  • Einwohner am Ort der Hauptwohnung: 71.08
  • davon männlich: 33.173
  • weiblich: 37.912
  • Wohnberechtigte Bevölkerung (Einwohner mit Hauptwohnung einschließlich der Einwohner mit Nebenwohnung): 78.351
  • Ausländer: 7.067
  • Stationierte US-Soldaten mit Angehörigen: 4.204

Wirtschaft

  • Industriebetriebe: 50
  • Beschäftigte in der Industrie: 15.696
  • Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 46.907
  • Berufseinpendler: 36.500
  • Berufsauspendler: 7.100
  • Bildungseinpendler: 10.000
  • Handwerksbetriebe: 588
  • Landwirtschaftliche Betriebe (1999): 78
  • Brauereien: 10

Geschichte

Auf dieser Seite wird nur die Geschichte des Stadt Bamberg vorgestellt. Die Geschichte des Hochstifts bzw. Fürstbistums Bamberg siehe unter Bistum Bamberg

9. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
Bau des Castrums Babenberg

10. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
9 - 10 Jahrhundert Innerhalb des heutigen Domes fand man 1972 bei Ausgrabungen eine Kapelle, welche in die Zeit der Babenberger zurückreicht, wie auch einen um diese Kirche angelegten Friedhof.
902 Erstmalige Nennung des Castrums Babenberg durch Beginn der Babenberger Fehde. In dieser Auseinandersetzung fallen die Brüder Heinrich und Adalhard von Babenberg auf dem Schlachtfeld. Die Fehde endet mit der Hinrichtung Adalberts von Babenberg zu Theres im Jahr 906
906 Nach dem Tod Adalbert von Babenberg wird das Castrum und der Babenberger Besitz wieder Königsgut
962 das Castrum wird das Exil von König Berengar und seiner Gemahlin Willa
973 schenkte Kaiser Otto seinem Vetter Heinrich dem Zänker, Herzog von Bayern den Besitz Papinberc. In der Schenkungsurkunde wird der Ort erstmals als civitates benannt.
1000 Bamberg geht als Morgengabe an die Braut Herzog Heinrich der Kunigunda von Lützelburg (= Luxemburg)

11. Jahrhundert

Nach der Wahl des Herzog Heinrich von Bayern, Sohn von Heinrich dem Zänker, zum deutschen König 1002 richtete Heinrich Bamberg als seinen ständigen Wohnsitz ein und bezeichnet diesen als seinen Lieblingsort. Bamberg kann somit als erste feste Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation gelten. Unbekannter Zeit schenkte Kaiser Heinrich II. Besitz in Kärnten dem Bistum Bamberg. Diese Besitzungen (Wolfsberg, Villach an der Drau und das Gebiet um Arnoldstein, sowie St. Leonhard) wurden 1757 an Österreich verkauft.

Jahr Datum Historische Notiz
1002 6. Juni wird der seit 995 regierende bayerische Herzog Heinrich zu Mainz zum deutschen König gekrönt
1007 1. Nov. begründete König Heinrich II.das Bistum Bamberg, Kunigunda gibt ihre Morgengabe dazu
1009 Gründung des Kollegiatstifts St. Stephan
1012 6. Mai Einweihung des 1. Domes zu Bamberg im Beisein des Patriarchen Johannes von Aquileja und 45 Bischöfen
1014 14. Febr. Kaiserkrönung Heinrich II. zu Rom durch Papst Benedikt VIII. (reg. 1012-1024)
1015 Gründung des Benediktinerklosters St.Michael
1020 Papst Benedikt VIII. zur Gipfelkonferenz in Bamberg. Bei seinem Hiersein weihte er die Kirche St. Stephan ein.
1021 4. Nov. Einweihung der Kirche des Klosters der Benediktiner St. Michael
1024 13. Juli stirbt Heinrich II. in der Pfalz zu Grona bei Göttingen
1024 nach dem Tod Heinrich II. führt Kunigunda die Regierungsgeschäfte bis zur Königskrönung Konrad II. fort. Anschließend zieht sie sich als Nonne in das von ihr gegründete Kloster Kaufungen bei Kassel zurück und verstirbt dort am 3. März 1033. Unbekannten Jahres werden die sterblichen Überreste nach Bamberg übergeführt
1040 wird Suidger von Morsleben Bischof von Bamberg, der 1046 bis 1047 als Papst Clemens II. die den Thron Petri besteigt; jedoch sein Bistum beibehält. Er stirbt am 9. Oktober 1047 an einer Bleivergiftung und seine sterblichen Überreste werden wohl 1053 naxch Bamberg übergeführt.
1057 8. Sept. Gründung des Kollegiatstifts St.Gangolf
1063 Einweihung der Kirche St. Gangolf durch Bischof Gunther
1065 Gründung des Kollegiatstiftes St. Jakob
1081 4. April Brand des Heinrichs-Domes
1098 wurden erstmals Juden in Zusammenhang mit Zwangstaufen in Bamberg genannt

12. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1109 schenkt Bischof Otto die Altenburg dem Kollegiatstift St. Jakob
1117 3. Jan. zerstören Erdenbebenausläufer die Benediktinerabtei St. Michael
1124 beginnt Bischof Otto im Monat Mai seine erste Missionsreise nach Pommern
1124 1. Mai weiht Bischof Otto I. eine Kapelle auf der Altenburg und weiht sie zu Ehren der hl. Walburga ein.
1128 zweite Missionsfahrt Bischof Otto I. nach Pommern in die Gegend von Gnesen und Stettin.
1139 14. März Heiligsprechung Kaiser Heinrich II.
1139 30. März Tod von Bischof Otto I.
1189 Dombrand
1189 10. Aug. Heiligsprechung Bischof Otto I., genannt Apostel der Pommern
1200 29.März Heiligsprechung der Kaiserin Kunigunda, Ehefrau von Kaiser Heinrich II.

13. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1208 Mord an König Philipp von Schwaben durch Otto von Witttelsbach. Bischof Ekbert von Andechs-Meranien wird verdächtigt an diesen Mordkomplott beteiligt gewesen zu sei, kam in die Reichsacht floh nach Ungarn zu seinem Schwager dem ungarischen König Andreas und kehrte 1211 rehabilitiert zurück.
1227 weilt die Nichte des Bischofs Ekbert von Andechs-Meranien, die vertriebene Landgräfin Elisabeth von Thüringen in Bamberg um anschließend auch mit ihren Kindern auf Burg Pottenstein zu wohnen
1230 aus diesem Jahr das älteste erhaltene Stadtsiegel der Stadt Bamberg, zeigend den Ritter Georg
1237 6. Mai Weihe des 3. Bamberger Domes, der Bauherr Eckbert von Andechs-Meranien, Bischof von Bamberg weilte zu diesen Festakt in Wien wo er auch am 5. Juni 1237 verstarb
1261 wurden die Immunitäten durch das Domkapitel bestätigt
1285 xx.xx wird in einer Urkunde bereits die Kapelle St. Johanniskapelle Baptistae unter der Linden in der Immunitaet St. Stephan zu Bamberg erwähnt.

14. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1306 Beginn des Protokoll- und Rechtsbuch der Stadt. Es ist das ältestes Zeugnis städtischer Verwaltung.
1328 28.Sept. errichtete der Bürger Konrad Eseler eine Stiftung zum Bau eines Spitals. Dieses Spital ursprünglich auf den Namen "zum Heilig-Geist-Spital" und seit 1404 mit erstmaliger Nennung auf Elisabethen-Spital wurde 1330 eingeweiht.
1338 Baubeginn der Oberen Pfarre
1345 Einweihung der Elisabethenkapelle, ursprünglich dem hl. Bartholomäus geweiht.
1349 Judenverfolgung und Vertreibung.
1350 Bau der Wunderburg durch den fb. Küchenmeister Friedrich von Rotenstein
1368 Nennung des ersten Gärtners
1386 Bau des Inselrathauses, dem sogenannten Alten Rathaus
1387 13. Mai Weihe des Chores der Oberen Pfarre
1390 wurde erstmals die Fronleichnamsprozession durchgeführt
1392 Baubeginn des Kreuzgang im heutigen Kloster der Karmeliten

15. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1421 24. August wurde der "Schadenszauberer" Jakob Vogler aus Pleydenstein auf 20 Meilen um die Stadt verbannt
1430 Hussiteneinfall im ´Hochstift Bamberg. Der Friedrich III. von Aufseß, Bischof von Bamberg floh nach Wolfsberg in Kärnten, das Domkapitel samt Domschatz auf die Giechburg bei Scheßlitz. Durch Zahlung von 12.000fl Brandschatzsumme an die Hussiten konnte am 6. Februar 1430 ein Waffenstillstand auf Burg Zwernitz bei Sanspareil nördlich von Hollfeld geschlossen werden
1443 entstand die jetzige Tumba, die Grablege des hl. Bischof Otto I. von Bamberg, Apostel der Pommern in der Kirche des Benediktinerklosters St. Michael
1460 Buchdruck in Bamberg durch den Gesellen Gutenbergs, Albrecht Pfister. Zweitälteste Buchdruckerstadt Deutschlands. Er druckte die sogenannte Armenbibel, Bücher stattete er mit Holzschnitten aus
1493 entstand die erste Ansicht Bambergs in der Schedelschen Weltchronik

16. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1500 entstand der Kreuzweg zwischen St. Elisabethenkapelle und St. Getreu. Deutschlands ältester und vollerhaltener Kreuzweg.
1506 verfasst der Hofmeister des Fürstbischof Georg III. Schenk von Limpurg die Bamberger Halsgerichtordnung. Diese wurde als Grundlage des Reichsstrafgesetzbuches Kaiser Karl V.
1513 Aufstellung des von Tilmann Riemenschneider geschaffenen Grabmals für das hl. gesprochene Kaiserpaar Heinrich und Kunigunda im Dom zu Bamberglö
1517 hielt auch die Reformation im Hochstift Bamberg ihren Einzug. Bekanntester Vertreter war der Geistliche Schwanhausen am Kollegiatstift St. Gangolf.
1531 Gründung des fb. Braun-Bier-Hauses
1537 Geburt Christoph Clavius, welcher bedeutend am zu stande kommen des Gregorianischen Kalender beteiligt war
1553 Markgrafenkrieg des Albrecht Alcibaides von Brandenburg-Bayreuth. Er zerstörte die Altenburg, die anschließend nicht mehr aufgebaut wurde.
1586 Eröffnung des Semianiriums Ernestinums, Bambergs ersten Priesterseminars. Eine Gründung durch Fürstbischof Ernst von Mengersdorf
1589 zogen der Orden der Karmeliten von ihrem Kloster in der heutigen Jesuitenstraße in das leerstehende, ehemalige Zisterzienerinnekloster am Knöcklein.
1595 erste dokumentierbare Hexenhinrichtung in Bamberg. Es handelte sich hierbei um die Gärtnersehefrau Margareta Böhmer. Diese war, errechenbar, wenigstens 70 Jahre alt.
1599 Baubeginn der Neuen Residenz, dem ersten Residenzbau des Absolutismus in Franken durch Fürstbischof Gebsattel

17. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1600 Baubeginn des 1. Bauabschnitts der Neuen Residenz durch Fürstbischof Philipp von Gebsattel
1602 Druck des ersten Bamberger Stadtplanes durch Petrus Zweidler
1611 wurden die Jesuiten nach Bamberg geholt und siedelten sich im aufgelassenen Kloster der Karmeliten an der heutigen Jesuitenstraße an
1628 Bau des Hexenhauses
1632 endete mit dem Tod des Fürstbischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, die nachweisbar seit *1596 grassierende Hexenverfolgung in Stadt und Hochstift Bamberg
1632 im Laufe des 30 jährigen Krieges (1618-1648) geschah in diesen Jahr die erste Besetzung und forderte seinen Tribut.
1647 gründete Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg in Bamberg eine Universität, die in der Säkularisation 1803 aufgehoben wurde.
1648 begann der Lehrbetrieb der Universität
1683 Baubeginn der Martinskirche
1692 Wahl des Lothar Franz von Schönborn damit begann eine Ära des Bauens bis weit in das 18. Jahrhundert hinein. Bamberg erhielt seit dieser Zeit sein barockes Gepräge.
1698 entstand der Brunnen "Gabelmann" am Grünen Markt
1698 Baubeginn des 2. Bauabschnittes der Neuens Residenz unter Fürstbischof Franz Lothar von Schönborn

18. Jahrhundert

Die bürgerliche Bautätigkeit, welche der Stadt Bamberg ihr barockes Gepräge brachte, erreichte die Regierung besonders durch Steuererlass.

Jahr Datum Historische Notiz
1701 Beginn des Spanischen Erbfolgekrieg. Dieser endet 1714
1707 Bau des Böttingerhauses I durch den Hochstifts Beamte Johann Ignaz Tobias Böttinger. Bauende 1713.
1717 Baubeginn des Englischen Instituts
1717 Baubeginn des Böttingerhauses II durch den Hochstifts Beamte Johann Ignaz Tobias Böttinger. Bauende 1724. Seit 1836 als die Concordia bekannt; diesen Namen durch die Bürgergesellschaft "Concordia" Seit 1997 ist das Haus nun Sitz des "Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia"
1735 Gründung der juristischen Fakultät der Universität
1737 Baubeginn des Priesterseminares am Maxplatz. Heute Neues Rathaus
1740 Baubeginn des Aufseßianums. Der spätere neugotische Hochaltar befindet sich in der Filialkirche Hl. Familie zu Dobenreuth in der Gemeinde Pinzberg
1745 Bau der Unteren Brücke mit Figurensausstattung
1752 Baubeginn der barockisierung des Inselrathauses
1752 Baubeginn der Seesbrücke mit reicher Figurenausstattung unter Fürstbischof Johann Philipp Anton von Frankenstein (reg.1746-1753)
1756 Bau des Gefängnisses
1756
1756 Siebenjähriger Krieg (1757-1763) in diesem wurde Bamberg besetzt Bamberger Ratsherrn als Geiseln genommen
1770 Gründung der juristischen Fakultät der Universität
1780 hielten durch Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal (reg. 1779-1795) ûnd seinem Leibarzt Dr. Adalbert Friedrich Marcus die moderne soziale Fürsorge , u.a. Bau des Krankenhauses usw., ihren Einzug. Das Krankenhaus behielt bis weit in das 19. Jahrhundert als modernste Einrichtung gerühmt.
1780 Letzte Hinrichtung in Bamberg. Die Gesetzgebung sollte modernisiert werden, die Todesstrafe jeodch beibehalten werden. Was jedoch nie in die Praxis während der hochstiftischen Zeit umgesetzt wurde. Siehe auch 1834
1784 28. Febr. Hochwasser in Bamberg. Zerstörte Untere Brücke und die Seesbrücke, beide mit reicher Figurenausstattung
1791 Gründung der Bamberger Zeitung
1793 Gründung des Naturalienkabinetts
1799 Stadtbeschreibung von J. K. Bundschuh

19. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1800 Bamberg wird durch die Franzosen besetzt
1802 29. IX. dankte Fürstbischof Christoph von Buseck als weltlicher Fürst seines Territorriums ab und entband die Bevölkerung ihres Treueids auf das Hochstift; somit wurden die Einwohner Bambergs und des Territorriums Hochstift Bamberg bayerische Untertanen.
1803 Beginn der Säkularisation
1805 Abbruch der Martinskirche auf dem Maxplatz. Das Patrozinium wird auf die Kirche zum Herzen Jesu, der Jesuitenkirche übertragen.
1806 Napoleon in Bamberg und unterzeichnet hier die Kriegserklärung an Russland
1808 Eduard Theodor Amadeus Wilhelm Hoffmann zieht nach Bamberg und bleibt hier bis 1813
1812 Georg Simon Ohm lehrt am Alte Gymnasium
1815 wurde die Staatsbibliothek begründet
1815 1. Juni stürzt bisher aus unbekannten Gründen der französische Marschall Alexander Berthier aus dem obersten Stock der Neuen Residenz in die Residenzstraße
1817 Neuorganisation des vakanten Bistums Bamberg; das Bistum wird Erzbistum.
1818 erhielt die städtische Regierung den ersten gewählten Bürgermeister in der Person des Dr. jur. Franz Ludwig von Hornthal (* 5.3.1765 Hamburg - † 27.6.1833 Bamberg)
1818 Gründung des Altenburgvereins durch Anton von Grafenstein
1834 Letzte Hinrichtung in Bamberg, die bayerische Gesetzgebung behielt jedoch die Todesstrafe bei.
1838 Gründung der Gesellschaft Concordia
1844 Anschluss an das Eisenbahnnetz
1848 Märzrevolution
1873 Bau des heutigen E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums
1889 Baubeginn des Neuen Gymnasiums. Vollendet 1890. Heute das Clavius-Gymnasium
1889 24.X. Eröffnung der Sternwarte am Oberen Stephansberg

20. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
1901 Fertigstellung des Chirurgischen Krankenhauses. Begonnen wurde der Bau 1899
1902 Baubeginn des Staatsarchivs, vollendet 1905
1903 Baubeginn des Gerichtsgebäude, gen. Justizpalast, am Wilhelmsplatz.
1911 Einweihung des Städtischen Hafens
1919 Verabschiedung der 2. Bayerischen Verfassung durch die Bayerischen Regierung unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann (3. Juli 1867 in Ilbesheim bei Landau in der Pfalz; † 15. Dezember 1930 in Berlin). Durch die Verabschiedung in Bamberg trägt diese auch den Namen "Bamberger Verfassung", welche im Spiegelsaal des Harmoniegebäudes am Schillerplatz erfolgte.
1927 Baubeginn des neuen Priesterseminar am Heinrichsdamm
1929 wurde die Dombauhütte ins Leben gerufen
1944 Begann die Bombardierung Bambergs
1945 die bis Februar anhaltende Zerstörungen durch amerikansichen Luftangriffe bescherte der Stadt einen bedeutenden historischen Bauverlust zum Ende des 2. Weltkrieg
1962 Einweihung des Staatshafens
1972 Gründung der Gesamthochschule (ab 1979 wieder Universität)
1972 Eingemeindung der selbständigen Gemeinde Gaustadt
1973 1000-Jahr-Feier
1984 Einweihung des Klinikums Bamberg
1985 1985 Direkter Anschluss an die Autobahn
1993 Eröffnung der Konzert- und Kongresshalle
1993 Aufnahme der Altstadt in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit
1998 Eröffnung des Internationalen Künstlerhauses "Villa Concordia"
1999 Eröffnung des Innovations- und Gründerzentrums

21. Jahrhundert

Jahr Datum Historische Notiz
2001 Eröffnung der Mehrzweckhalle "Forum Bamberg"
2003 Eröffnung des sanierten E.T.A.-Hoffmann-Theaters
2004 Fertigstellung des Tagungs- und Kongresszentrums ECCB

Politik

Oberbürgermeister

  • Oberbürgermeister: Andreas Starke (SPD, seit 01. Mai 2006, wieder gewählt 11. März 2012)
  • Zweiter Bürgermeister: Werner Hipelius(CSU)

Stadtrat

  • Zusammensetzung des Stadtrates nach der Wahl vom 2.3.2008
CSU 15 Sitze; SPD 10 Sitze; GAL, 7 Sitze; Bamberger Bürger Block BBB, 5 Sitze; Freie Wähler, FW, 3 Sitze; Bamberger Realisten BR, 2 Sitze; FDP, 1 Sitz; Die Republikaner REP 1 Sitz

Wappen

In Rot ein stehender Ritter in silberner Rüstung mit einem roten Kreuz auf der Brust und einem silbernen Langschwert am Gurt; in der Rechten eine Lanze mit silbernem Fähnlein, darauf ein rotes Kreuz, die Linke gestützt auf einen blauen Schild mit silbernem Adler.

Erste Siegelabdrucke aus dem Jahr 1279 dienten als Vorbild für das heutige Wappen. Der Ritter ist der heilige Georg, der Patron des Domkapitels. Der Adler wird als die Wappenfigur der Grafen von Andechs-Meranien gedeutet. Dafür sprechen auch die Farben Blau und Silber. Dies deutet auf eine Entstehungszeit des Siegels in der Zeit der Bischöfe Ekbert (1203 bis 1237) oder Poppo (1237 bis 1242) hin, da beide aus diesem Adelsgeschlecht stammen.

Im späten 14. Jahrhundert taucht ein Siegelbild mit der Halbfigur von Kaiser Heinrich II. als Bistumsgründer auf. Zwischen 1420 und 1530 erscheint in den Wappenbüchern das Hochstiftswappen mit dem Bamberger Löwen als Stadtwappen. In der Bamberger Vasallentafel von 1603 und im Siegel von 1611 hat sich dann aber der heilige Georg gegenüber dem Hochstiftswappen durchgesetzt. Anstelle des Adlers wird in dem kleinen Schild mitunter ein Löwe dargestellt. Bis zur Wiederannahme des Wappens 1953 nach dem frühesten Siegelbild wurde der Ritter ohne den kleinen Schild dargestellt.

Patenschaften über Städte und Regionen

Durch die Beneš-Dekrete wurden die Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei vertrieben. Die Stadt Bamberg übernahm am 22. Juni 1958 für die vertriebene Bevölkerung aus der Stadt Troppau und Umgebung die Patenschaft. Dokumentiert wird dies durch die Errichtung des Troppau-Steins am Troppauplatz.

Städtepartnerschaften

  • Villach (Österreich), ehemaliger Bamberger Besitz
  • Feldkirchen in Kärnten (Österreich), ehemaliger Bamberger Besitz
  • Rodez (Frankreich)
  • Bedford (Großbritannien)
  • Esztergom (Ungarn)
  • Prag (Tschechien)
  • Nagaoka (Japan)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Stadt Bamberg vergibt folgende Ehrungen

Neben den seit 1819 zu vergebenden Ehrenbürgerrecht führte die Stadt Bamberg im 20. Jahrhundert noch folgende Auszeichnungen ein:


Archive

  • Archiv des Erzbistums Bamberg,
  • Staatsarchiv Bamberg, Hainstraße 39
  • Stadtarchiv Bamberg, Untere Sandstraße

Bibliotheken

  • Staatsbibliothek Bamberg, Domplatz 8
  • Stadtbücherei Bamberg, Obere Königstraße
  • Universitätsbibliothek
  • Bibliothek des Metropolitankapitels

Museen & Galerieen

Die umfangreiche Auflistung der Ausstellungen finden Sie hier: Museen und Galerieen sowie private Ausstellungen in Bamberg

Theater

Öffentliche Theater

  • 1803 entstand aus dem hochstiftischen Theater das heutige städtische E.T.A.Hoffmann-Theater

Private Theater

  • 1945 wurde von dem Volksschauspieler Hans und Ottilie Herrnleben wurde Bamberger Puppenbühne "Bamberger Kasperl" gegründet.
  • 1962 richtete Klaus Loose, welcher von Oldenburg gebürtig ist, in Bamberg ein Marionettentheater ein. Dieses überließ er 2002 der Stadt Bamberg zum Weiterbetrieb.
  • 1984 gründete Norbert Götz das Theater der Schatten. Es hat zwei feste Spielorte in Bamberg, die Katharinenkapelle in der Alten Hofhaltung und das Neue Palais in der Luitpoldstraße.
  • Chapeau Claque
  • 1995 Brentano-Theater, das Theater in privater Atmosphäre, mit sicherlich der kleinsten Bühne der Welt

Musik

Regelmäßige Veranstaltungen

Gartenstädter Markt
Laurenziplatz
Theuerstadt

Vereine

Bürgervereine

Freiwillige Feuerwehren

  • Die Freiwillige Feuerwehr Bamberg mit ständig besetzter Wache gliedert sich in 11 Löschgruppen
1. Löschgruppe: Bamberg-Ost
2. Löschgruppe: Bamberg-Wunderburg
3. Löschgruppe: Bamberg-Nord-Luitpoldschule
4. Löschgruppe: Bamberg-Stadtmitte
5. Löschgruppe: Bamberg-Gaustadt
6. Löschgruppe: Bamberg-Domberg
7. Löschgruppe: Bamberg-Kaulberg
8. Löschgruppe: Bamberg-Wildensorg
9. Löschgruppe: Bamberg-Bug
21. Löschgruppe: Bamberg - Technischer Zug,
51. Löschgruppe: Bamberg - ABC-Zug,

Kultur

Musik

  • Jugendspielmannszug St. Otto Bamberg e. V.
  • Jazzclub Bamberg e. V.

Sport

Vereine mit herausragenden Erfolgen:

Weitere Sportvereine:


Denkmalschutz

Bamberg gliedert sich in:

Liste der Denkmalgeschützten Bauten

  • Seit 1993 steht die Altstadt Bamberg als größtes zusammenhängendes Altstadtensemble Europas unter besonderem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Altstadt verfügt über 1.517 Baudenkmale sowie elf Einzel-Ensembles und 78 Bodendenkmäler; über diese Liste gelangen Sie auch zu den jeweiligen Hauschroniken.

Unesco-Förderung

Die Stadt Bamberg kann sich, aufgrund einer Förderung durch die Unesco, an folgende Aufgaben und Restaurierungen/Sanierungen wagen:

  • Gärtnerei - "Urbaner Gartenbau"
  • St.-Getreu-Stra0e - Sanierung der ehemaligen Probstei St. Getreu
  • Obere Sandstraße - Sanierung der Kirche "St. Elisabeth"
  • Michaelsberg 10 - Ehemaliges Kloster St. Michael
  • Unterer Kaulberg 30 - Umnutzung des ehemaligen Waisenhauses zum Jugendgästehaus
  • Domplatz - Neue Residenz
  • Oberer Stephansberg 7 - St. Johannis
  • Tocklergasse 1

Sehenswertes

Bamberger Dom

Der Dom St. Peter und St. Georg, auch Kaiserdom, trägt seinen Beinamen vom Stifter, dem römisch-deutschen Kaiser Heinrich II. (1014–1024) und ist eine dreischiffige Basilika mit zwei Chören, die jeweils von einem Turmpaar flankiert werden. Der spätromanische Georgschor steht im Osten, der frühgotische Peterschor im Westen. Barockisierung ab 1611. Regotisierung unter König Ludwig I. von Bayern. Änderungen der Inneneinrichtung im letzten Drittel des 20. jahrhunderts aufgrund der Vorgaben deds II. Vaticanums.

Neben den Bishcofsgräbern gibt es drei weitere wichtige Hochgräber: Das Hochgrab des heiliggesprochenen Kaiserpaares Heinrich II und Kunigunda im Mittelschiff des Domes; desweiteren das einzig erhaltene Papstgrab nördlich der Alpen; hier ruht - im Westchor - Papst Clemens II. gewesener und zugleich neben seinen Papsttitel weiterhin Bischof von Bamberg Suidger. In der Ostkrypta das im 19. Jahrhundert Hochgrab König Konrad III. (* 1093 in Bamberg (?); † 15. Februar 1152 in Bamberg)

Am Nordostpfeiler des Ostchores der um 1230 geschaffene Bamberger Reiter" dessen Identität bis heute ungeklärt ist. Vieles deutet auf Köng Stephan von Ungarn - den Schwager von Heinrich II. - hin.

Regierungsgebäude

  • Altenburg
Ursprünglich wohl eine vorgeschichtliche Fliehburg, als >Altenburg< erstmals 1109 erwähnt. Heutige Anlage aus dem 15. und 19. Jahhrundert. Von hier aus schöner Blick auf Bamberg und herrliches Panorama auf die Bamberg umgebenden fränkischen Lande.
  • Alte Hofhaltung
Diese sogenannte Alte Hofhaltung geht in ihren Ursprüngen auf Bauten des Babenberger Castrum zurück. Erhalten haben sich jedoch nur Reste des Kaiserpallas Heinrich II (König 1002, Kaiser 1012) die heutigen sichtbaren Gebäude stellen - bis auf die Katharinen- und Thomaskapelle, sowie Überreste der Andreaskapelle - Architektur des 15. und 16. Jahrhundert dar.
  • Neue Residenz
Die Residenz, Sitz des Bischof von Hochstift und Fürstbistum Bamberg welche in zwei großen Bauabschnitten entstand. 1. Bauabschnitt 1598-1607, 2. Bauabschnitt 1694-1710.
  • Schloss Geyerswörth
Ursprünglich befand sich hier der Sitz der Familie Geyer. Im Laufe des 16. Jahrhunderts kam der Besitz an das Hochstift Bamberg. Die Bischöfe richteten hier ein Stadtschloss ein, und hatten ihren Sitz hier bis zur Vollendung der Neuen Residenz. Danach wurden hier Ämter der Regierung eingerichtet.
  • Altes Rathaus
in der Regnitz (Gotik und Rokoko), 1386 erstmals erwähnt
  • Neues Rathaus
bis 1928 das Priesterseminar des Bistums Bamberg

Klösterliche Niederlassungen

  • Obere Karolinenstaße 8, Langheimer Hof; Stadtquartier der Zisterzienserklöster Ebrach (1127), Langheim und Heilsbronn (1132); ab 1274 war Kloster Langheim alleiniger Besitzer.
  • Unterer Kaulberg 4, Neuer Ebracher Hof, eigentlich der erste eigenständige Sitz des Klosters Ebrach seit 1200 - wurde 1764/65 durch den Bamberger Stadtmaurermeister Martin Mayer erbaut und ist das erste Haus des Klosters Ebrach in Bamberg.[5] [6]
  • Vorderer Bach 5, Alter Ebracher Hof. Das vorherige Haus zum Esel wurde 1560 vom Kloster Ebrach erworben und 1679 als Ebracher Hof durch den aus Zeil stammenden Baumeister Andreas Kestler neu - als zweites Haus des Klosters Ebrach in Bamberg - erbaut. Der erste Ebracher Hof am Kaulberg wurde schon um 1200 erwähnt.

Häuser der Domherrn

  • Die Domherren hatten, wie auch die Chorherren oder auch Stiftsherren in den Immunitäten, ihre eigenen Wohnstätten, die noch heute als die Domherrnhöfe bekannten Baulichkeiten auf dem Domberg.

Häuser der Stiftsherrn an den jeweiligen Immunitäten

  • Die Immunitäten waren geistliche Frei- oder Sonderbezirke der Stifte mit Ummauerung und eigener niederer Gerichtsbarkeit, in denen ab dem 12. Jahrhundert fast die Hälfte der Bamberger Bevölkerung lebte. Jeder Stiftsherr hatte in seiner Immunität sein eigene Curia

Kirchen, Kapellen und Klöster

  • Um die Übersichtlichkeit der Titelseite "Bamberg" zu gewährleisten finden Sie die Auflistung sämtlicher Bamberger Kirchen, Kapellen, Klöster unter "Gotteshäuser in Bamberg"

Profane Bauten, auch Adelshäuser

Fischerei, die wasserseitige Ansicht dieser Anwesen ist das Klein-Venedig eine romantisch gelegene Fischer- und Schiffersiedlung an der Regnitz
Geyerswörthstraße 5, Stadtbad
Klein-Venedig, siehe Fischerei

Brunnen

  • Die bis in die Zeit um 1920 errichteten öffentlichen Brunnen waren für die Bevölkerung und deren Wasserverbrauch errichtet worden. Daher finden Sie diese Brunnen unter Wasserversorgung im Kapitel Wirtschaft und Ínfrastruktur.
  • Die nach 1950 errichteten Brunnen, welche nur Zierfunktion und auch keine eigenen Brunnenschächte verfügen wurden unter "Moderne Kunst" eingereiht.

Brücken

  • Bischofsmühlbrücke
  • Buger Brücke (in Bug)
  • Friedensbrücke
  • Geyerswörtbrücke
  • Hainbrücke
  • Heinrichsbrücke
  • Hollergrabenbrücke
  • Kettenbrücke
  • Löwenbrücke
  • Luitpoldbrücke
  • Marienbrücken
  • Markusbrücke
  • Nonnenbrücke
  • Obere Brücke
  • Obere Mühlbrücke
  • Pfisterbergsbrücke
  • Untere Brücke
  • Untere Mühlbrücke

Moderne Kunst

  • Moderne Kunst hatte in Bamberg wenig Freunde, so dass Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum kaum vertreten war. Erst durch das 1997 eröffnete Internationales Künstlerhaus "Villa Concordia" kam auch die "Kunst im öffentlichen Raum" in der Idee eines "Skulpturenweg in der Innenstadt" zum tragen. In chronologischer Reihenfolge Bambergs zeitgenössische Kunst.
  • Moderne Kunst wurde 2007 aus Anlaß des 1000jährigen Bestehens des Bistums Bamberg zusammen mit den damaligen Direktor des Internationalen Künstlerhauses Dr. Bernd Goldmann zusammengestellt und so der Internationale Skulpturenweg durch Bamberg angelegt.

Moderne Kunstwerke im Bamberg

  • Moderne Kunst hatte in Bamberg wenig Freunde, so dass Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum kaum vertreten war. Getragen wurde moderne Kunst durch die hier Schaffenden, dessen Werke jedoch woanders eher zu finden sind wie in Bamberg; desweiteren sammeln sich die Freunde der zeitgenössischen (modernen) Kunst in Vereinen zusammen Durch das 1997 eröffnete Internationales Künstlerhaus "Villa Concordia" kam auch die "Kunst im öffentlichen Raum" von offizieller Seite zum tragen. Die Idee eines "Skulpturenweges in der Innenstadt" war geboren.

Friedhöfe

  • Die Stadt Bamberg verfügt über den Hauptfriedhof, eingerichtet als alleiniger Friedhof in der Stadt Bamberg 1802 und seit 1838 in städtischer Verwaltung, mit den Abteilungen 1-6 und seit den Eingemeindungen auch über die Friedhöfe in den ehemaligen selbständigen Gemeinden Bug, Gaustadt und Wildensorg. Auch ist ein Friedhof für die Mosaisch Bekennenden seit 1849 vorhanden.

Durch die Säkularisation profanierte kirchliche Einrichtungen

  • Dominikanerstraße; Dominikanerkloster mit Dominikanerkirche St. Christoph. Die Kirche war nach 1945 für viele Jahrzehnte die Heimat der Bamberger Symphoniker. Jetzt ist sie die Aula der Universität. Die Klostergebäude dienten nach der Säkularisierung als Kaserne, später als Wohnungen. Heute ist dort der Sitz des Staatlichen Bauamtes.
  • Jakobsplatz; Kollegiatstift St. Jakob
  • Karmelitenplatz; Kloster der Karmeliten - mit Kirche St. Maria et Theodor
  • Michaelsberg; Benediktinerkloster St.Michael
  • Oberer Stephansberg 7; Johanneskapelle gilt als die Taufkapelle des Bamberger Raumes. Sie befindet sich heute im Besitz des Trägervereins Pro Capella und soll künftig unter anderem für Kunstausstellungen genutzt werden.
  • Schranne; Franziskanerkloster Bamberg, auch Barfüßer-Kloster oder Schrannenkloster genannt, mit der Kirche St. Anna, die abgebrochen wurde. Nach Umbau des aus dem Kloster hervorgegangenen Ämtergebäudes Schranne 3 ist dort seit 1993 das Vermessungsamt Bamberg untergebracht.

Denkmäler, Gedenktafeln, Erinnerungsmale

  • Die in Bamberg zahlreich vorhandenen Denkmäler und Gedenktafeln wurden in zwei Kategorien aufgeteilt:
Religiöse Denkmäler
Weltliche Einnerungsmale

Im Frieden und Krieg zerstörte Bauwerke in Bamberg

  • Diese Aufstellung beinhaltet nur die wichtigsten und nach amtlicher Darstellung die vollständigen Bauverluste in Kriegs- und Friedenszeiten zerstörten Bauwerke Bambergs.

Parks und Erholungsanlagen

  • Bruderwald
  • Hauptsmoorwald
  • Michaelsberger Wald

Naturdenkmale

  • Bamberg, Altenburger Straße, FI.Nr. 3536 südwestlich des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums
1 Eiche (Quercus robur) Bbg.,
  • Bamberg, Aufseßhöflein
  • Bamberg, Milchweg 12, im südlichen Teil des Gartens des Anwesens
1 Eiche (Quercus robur) Bbg., Fl.Nr. 4091
Eiche (Quercus robur) Bgb., Fl.Nr. 6524
  • Bamberg, Ottobrunnen, nördlich des Ottobrunnens, Fl.Nr. 3324/2 am Weg
2 Linden (Tilia cordata) Bgb.,
  • Bamberg, ehem. Rothof, nördlich Grundstücksgrenze
1 Linde (Tilia cordata) Bbg., Fl.Nr. 7233
  • Bamberg, Teufelsgraben, Fl.Nr. 3533 im nördlich Bereich des Gartengrundstücks Fl.Nr. 3533
1 Eiche (Quercus robur) Bbg.
  • Bamberg-Bug, Am Regnitzfer 1, Fl.Nr. 5
1 Linde (Tilia cordata)
  • Bamberg-Bug, Schlossstraße 30 (Missionshaus), Fl.Nr. 61
1 Linde (Tilia cordata) Bug
  • Bamberg-Bughof 4, Fl.Nr. 2578 im Hof des Anwesen

9 1 Linde (Tilia cordata)

  • Bamberg-Gaustadt, Fl.Nr. 199 im nördlich Bereich des Ackers
1 Birnbaum (Pyrus communis) FI.Nr. 199, ca. 75 m südlich des
  • Bamberg-Gaustadt, Fl.Nr. 199 im nördlichen Bereich des Ackers
Rothofer Weges
  • Bamberg-Wildensorg, an der Kapelle, Fl.Nr. 8/38 Ortsteil
1 Linde (Tilia cordata)

Wirtschaft und Infrastruktur

Wasserversorgung

In früherer Zeit

  • Soweit die Bevölkerung von Bamberg sich nicht mit Wasser aus eigenen Hausbrunnen versorgen konnte, standen für den Rest öffentliche Brunnen zur Verfügung. Des Weiteren gab es - sicherlich eine Ingenieurskunst alter Zeit - drei verschiedene "Fernwasserversorgungsleitungen" aus der nahen Umgebung Bambergs in die Stadt bzw. Stadtteile.

Moderne Wasserversorgung

Verkehr

  • Bahn: In Bamberg kreuzen sich die ICE-Strecke Nürnberg - Leipzig - Berlin und die Strecke Würzburg - Bamberg - Hof. Eine Nebenbahn führt nach Ebern; die anderen Nebenbahnen wurden stillgelegt. Bamberg gehört zum Einzugsbereich des VGN.
  • Auto: Die Autobahnen A 70 (Schweinfurt - Kulmbach) und A 73 (Nürnberg - Bamberg - Coburg - Suhl) führen unmittelbar an Bamberg vorbei. Ferner liegt Bamberg im Einzugsbereich der Bundesstraßen 4, 22, 26, 173 und 505.

Stätten des leiblichen Wohls

Brauereien

Eine komplette Zusammenstellung aller Brauereien unter Brauereien in Franken.

die ehemalige "Bürgerbraü" liegt in der ehemals selbständigen Gemeinde Gaustadt (Bamberg)

Gaststätten (Auswahl)

Hotels (Auswahl)

  • Hotel Messerschmidt
  • Hotel Bamberg Hof

Medien


Altersheime

Siehe auch: Siechhöfe und Spitäler auch Krankenhäuser und Kliniken sowie Altersheime in Bamberg

Name des Altersheim Träger Eingerichtet
■ Bürgerspital, Michelsberg 1806
■ St. Antoni-Stift, St.-Getreu-Straße 1 1880
■ Wilhelm-Löhe-Heim, Heinrichsdamm 45a 1950
■ Albrecht-Dürer-Heim, Albrecht-Dürer-Straße 11 1965
■ St. Walburgis-Heim, Jakobsberg 4
■ Otto-Heim, Ottostraße 10
■ Haus Johannes Schwanhäuser, Friedrich-Ebert-Straße 5
■ Diakonisches Werk, Heinrichsdamm 46
■ Arbeiterwohlfahrts-Heim, Hauptsmoorstraße 26
■ St. Kunigunden-Stift, Mittlerer Kaulberg 30, aufgelassen 2004
■ Seniorenwohnheim FAZIT, Franz-Ludwig-Straße 7c
■ Rot-Kreuz-Heim

Stiftungen

Name der Stiftung Stiftungsjahr
Marschalk-von-Ostheim´sche Stiftung zur Förderung und Mehrung des Bamberger Kunst- und Kulturbesitzes. 1903
Hans-Friedrich-Oskar-Deis-Gedächtnis-Stiftung Bamberg 1981
■ Dr.-Heinrich-Hofmeister-Stiftung 1985
■ Stahlsche-Schwesterhaus-Stiftung 1652
■ Tocklersche-Spital-Haus-Stiftung, späterhin das Katharinenspital
■ Eseler-Spital-Haus-Stiftung, späterhin das Heilig-Geist-Spital, dann das Elisbethenspital 28. September 1328
Volker-Hinniger-Preis, Maler (+1988), gestiftet durch seine Mutter Grete Hinniger 1990

Krankenhäuser und Kliniken

Das Bamberger Krankenhaus um 1780 auf Anregung des Leibarztes von Fürstbischof von Erthal, den Dr. Friedrich Adalbert Marcus im heutigen Unteren Sand eingerichtet. War es lange Zeit das modernste Krankenhaus Europas. Das war dann auch das Aussterben der sozialen Privatstiftungen des Mittelalters. Im 20ten Jahrhundert entstanden dann auch Privatkliniken von Ärzten und Chirurgen.

Bildung und Forschung

Siehe Schulen in Bamberg

Personen

Liste der Oberbürgermeister

  • Erstmals wurde 1818 ein Bürgermeister gewählt. Bis 1917 wurde dieser Posten als "hauptamtlicher Bürgermeister" bezeichnet um dann in Oberbürgermeister umbenannt zu werden.

Liste der 2. Bürgermeister

  • Rudolf Herd
  • Werner Hipelius

Liste der 3. Bürgermeister

  • Georg Grosch

Ehrenbürger

  • Die Stadt Bamberg verlieh das Ehrenbürgerrecht bisher an 28 Personen.
Hinweis: Die Auflistung erfolgt chronologisch nach dem Datum der Zuerkennung und unter Ausschluss der Personen, denen das Ehrenbürgerrecht entzogen wurde.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Bamberg ist Geburtsort vieler bekannter Menschen, auch wenn sie anderswo wirkten oder begraben wurden, sind oder waren sie Bamberger.

Personen, die mit Bamberg in Verbindung stehen

Bedeutende Einwohner Bambergs mosaischen Glaubens

Literatur

  • Literatur über Bamberg. Kaiser-Heinrich-Gymnasium Bamberg - im Netz
  • dpa: Jubiläums-Jahr. Bamberg feiert E. T. A. Hoffmann. In: Nürnberger Zeitung Nr. 175 vom 29. Juli 2008, S. 8 - NZ
  • Heinz F. Fränkel: Adressbuch der Stadt Bamberg für die Jahre 1804/1805 sowie - nur für Mietleute - für 1809/1810 mit Benützung authentischer Quellen bearbeitet von Heinz F. Fränkel. Bamberg, [Postfach 1646]: N. Haas, ISBN 3-932327-95-0
  • Norbert Haas: Brunnen-Kataster für die Stadt Bamberg. Bamberg, Postfach 1646: N. Haas, 1994, 181 S.
  • Norbert Haas: Juden in Bamberg 1868 – 1906, Haas & Fränkel. Bamberg, Postfach 1621: N. Haas, 1995, 264 S. (Familienkundliche Veröffentlichungen ; 51)
  • Norbert Haas: Register zu: Aurifodina Bambergensis. Zusammengestellt von Johann Sebastian Schramm, 1772 – 1790. Neustadt/Aisch: Degener, 1997, 45 S., ISBN 3-7686-6029-X (Familienkundliche Veröffentlichungen ; 3)
  • Norbert Haas: Einwohnerverzeichnis der Pfarrei Obere Pfarre zu Bamberg 1818 - 1848. Norbert J. Haas. Bamberg, Postfach 1646: N. J. Haas, 1997, 292 S., ISBN 3-932327-16-0 (Familienkundliche Veröffentlichungen; 55)
  • Norbert Haas: Das Kaisergrab im Bamberger Dom, unter besonderer Berücksichtigung des Hochgrabes - ein Werk des Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider. 3. Auflage. Bamberg, Postfach 1646: N. Haas, 1999, 19 S.
  • Norbert Haas: Konkordanz der Hausnummern in der Stadt Bamberg für die Jahre 1804 und 1878. Mit Benützung authentischer Quellen bearbeitet von Norbert J. Haas. Bamberg, Postfach 1646: N. Haas, 1999, 54 S., ISBN 3-932327-94-2
  • Tatjana Jakob: Der Kaulberg - der siebte Bamberger Hügel. In: FRANKENLAND, Zeitschrift für Fränkische Landeskunde und Kulturpflege, Heft 1 - Februar 2008, S. 35-39
  • Joachim Heinrich Jäck: Leben und Werk der Künstler Bambergs, Erlangen 1821
  • Gerhard C. Krischker: Bambergs unbequeme Bürger. Mit Beiträgen von Thomas Dehler, Georg Grosch, Rolf Hosfeld und Wulf Segebrecht. Bamberg: Collibri-Verlags-Buchhandlung, 1987, 136 S., ISBN 3-926946-00-8
  • Staatsbibliothek Bamberg: Schrifttum zur Geschichte von Stadt und Hochstift Bamberg sowie der Randgebiete 1976-1995 (Register) - SB Bamberg
  • Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon. Bamberg von A-Z. Ein Nachschlagewerk mit weit über 1000 Begriffen und Namen, die für Bamberg von Bedeutung sind. Bamberg: Erich Weiß Verlag, 1995, 144 S., ISBN 3-928591-38-X
Rezension von Hans Baier: Bamberg-Lexikon - im Netz

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  • Zusammenstellung: Stadtplanungsamt, Abt. Statistik, in Zusammenarbeit mit der Pressestelle
  • Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Stadt Bamberg, Stadtplanungsamt, Abt. Statistik (Jahrbuch 2005)
  • Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik, lfde Nr. 1004