Egon Lutz
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Egon Lutz (* 16. Januar 1934 in Bayreuth; † 5. September 2011 in Oldenburg) war ein fränkischer Politiker.
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Leben und Werk
Egon Lutz war gelernter Schriftsetzer und lange Jahre Redakteur der Nürnberger Nachrichten. Er trat bereits früh in die SPD ein. Er war lange Jahre engagiertes Gewerkschaftsmitglied.
Von 1972 bis 1990 war er SPD-Bundestagsabgeordneter. Er gewann 1972 das Direktmandat für Nürnberg-Süd.
Egon Lutz engagierte sich stark für die Opfer der Nürnberger Massenverhaftungen 1981, unter denen sich auch seine eigene Tochter befand. Seine Vermittlungsversuche mit der Polizei konnten die Massenverhaftungen jedoch nicht abwenden.[1][2]
Lutz starb 2011 in seiner späteren Wahlheimat Oldenburg an einem Krebsleiden.[3]
Literatur
- Lutz, Egon: Parlaments-Stückchen, Bonn 1989. ISBN 978-3416022262
Siehe auch
Weblinks
- Friedrich-Ebert-Stiftung: Schriftlicher Nachlass von Egon Lutz
- Wikipedia: Egon Lutz
Einzelnachweise und Anmerkungen
- ↑ Nürnberger Zeitung, 4. März 2011: Zeitzeugen erinnern sich an die Massenverhaftungen
- ↑ SPD-Unterbezirk Nürnberg: Nachruf auf Egon Lutz
- ↑ Nürnberger Zeitung, 6. September 2011: Die SPD trauert um Egon Lutz
