Eisingen

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Eisingen
Ortstyp Gemeinde
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Bundesland Bayern
Höhe 327 m ü. NN
Fläche 5,32 km²
Einwohner 3.609 (31. Dez. 2007)
Gemeindeschlüssel 08236011
KFZ-Kennzeichen
Anschrift der Verwaltung Pfarrer-Henninger-Weg 10

97249 Eisingen

Telefon 09306 9063-0
Website http://www.eisingen.de
Bürgermeister Ursula Engert (UBE)
Wappen Eisingen.png

Eisingen ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken. Eisingen verfügt mit dem St. Josefs-Stift über eine große Einrichtung für körperlich und geistig behinderte Menschen.

Der Ort sollte nicht mit Eisingen in Baden (Kreis Pforzheim) verwechselt werden.


Inhaltsverzeichnis

Geographie

Nachbarorte

Geschichte

Chronologie

  • 7. Jahrhundert: fränkische Siedlung
  • 1164 hatte das Kloster Oberzell Besitz in Eisingen, ihm oblag auch bis in die Neuzeit die seelsorgerische Betreuung des Ortes.
  • um 1500 besaß das Ritterstift St. Burkard in Würzburg - bis 1464 ein Benediktinerkloster - die Dorfherrschaft und gut die Hälfte der Grundherrschaft.
Im Ort waren weiterhin folgende Grundherrn vertreten: das Klarissenkloster St. Agnes (in dessen Besitz später die Jesuiten und dann die Universität Würzburg traten), das Kloster Himmelspforten, das Stift Neumünster und das Hofkammerzinsamt, letzteres wohl als Rechtsnachfolger der ehemals burkardinischen Propstei Frauenberg.
  • 1803 wurde Eisingen nach Bayern eingegliedert
  • 1805 durch den Frieden von Preßburg an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg übergeben
  • 1814 fiel Eisingen nach dem Ende des Großherzogtums Würzburg endgültig an Bayern.
  • 1818 entstand mit dem Gemeindeedikt die heutige Gemeinde.
  • 1855 forderte das kgl. Landgericht die Gemeinde auf, zum Schutz vor Feuer und Holzersparnis zwei öffentliche Backöfen zu errichten und die privaten Backöfen nicht mehr zuzulassen. Daraufhin errichtete die Gemeinde Eisingen je einen Backofen im Unter- und Oberdorf (→ 1955).
  • 1955 wurde der Backofen im westlichen Ortsteil - dem Oberdorf - auf Beschluss des Gemeinderates abgebrochen.

Politik

Städtepartnerschaften

Bernières-sur-Mer (Frankreich)

Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • St. Josefs-Stift mit etwa 350 Heimplätzen für körperlich und geistig behinderte Menschen
  • Grund- und Teilhauptschule mit Mittagsbetreuung
  • Fünfgruppiger Kindergarten
  • Jugendzentrum
  • Krabbelstube
  • Sechs Kinderspielplätze
  • Gemeindebücherei.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • das begehbare Labyrinth beim St. Josefs-Stift
  • die Galerie "Kunst im Erbachshof" im Weiler Erbachshof.

katholische Pfarrkirche

Eisingen gehört zum Bistum Würzburg.

Flurdenkmäler

ein im Friedhof an der Aussegnungshalle stehender und mit 1815 bezeichneter Bildstock

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Backhäuslesfest, welches der Festausschuss der Vereine ausrichtet.

Vereine

  • Bayerisches Rotes Kreuz - Ortsgruppe Eisingen
  • Blaskapelle Eisingen
  • Bund Naturschutz in Bayern
  • Gartenbau- u. Landschaftspflege-Verein
  • Kulturkreis Eisingen
  • Pfadfinder - Stamm St. Nikolaus
  • Senioren-Club der Pfarrgemeinde
  • Kath. Kirchenstiftung Eisingen
  • Verein Deutsch-Französische Freundschaft Eisingen

Freiwillige Feuerwehr

  • Freiwillige Feuerwehr Eisingen

Musik- und Gesangsvereine

  • Gesangverein "Einigkeit"
  • Kirchenchor Kath. Pfarrgemeinde Eisingen

Parteien

  • CSU-Ortsverband Eisingen
  • JU - Junge Union Eisingen
  • SPD-Ortsverein Eisingen

Sportvereine und Fanclubs

  • Sportgemeinschaft St. Josefs-Stift e.V.
  • St. Nikolaus-Verein
  • TSV - Turn- u. Sportverein Eisingen
  • Pferdefreunde Eisingen
  • Rad- u. Kraftfahrerbund Solidarität
  • Schützen-Gilde Eisingen

*1. EFV "Die Schneegänz" - [1]

  • 1. FCN-Fanclub "Clubberer 03 Eisingen"

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  • Die Kunstdenkmale des Königreiches Bayern, Unterfranken, III. Bez.-Amt Würzburg, Seite 16
  • Dehio, Bayern I: Franken, 1979 Deutscher Kunstverlag, Seite 250
  • Denkmäler in Bayern, Unterfranken, R. Oldenbourg Verlag München 1985, ISBN 3-486-52397-X, Seite 325

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