Festung Marienberg Würzburg

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Die beeindruckende Feste Marienberg
©: Harbeck-Barthel/NN

Die Festung Marienberg war die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Ursprünglich Fliehburg der Hallstattzeit (um 1000 v. Chr.) - 706 Weihe einer Marienkirche. Um 1200 Gründung der Burg, aus dieser Zeit stammt der Bergfried, der zu den ältesten Teilen der Burg gehört (1253). Bis 1719 war sie Sitz der Fürstbischöfe.

Festung mit Löwenbrücke. Hauptburg umgeben von mittelalterlichem Bering mit Scherenbergtor (1482). Umbau zum Renaissanceschloss und Anlage der Echterbastei unter Julius Echter nach 1600. Aus dieser Zeit der Tempel über dem tiefen Brunnen (104 m). Im 17. Jahrhundert, nach der Eroberung durch Gustav Adolf von Schweden 1631, Ausbau zur Barockfestung und Anlage des Fürstengartens.
Im barocken Zeughaus bezog nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Mainfränkische Museum dessen Räume. Es zeigt eine hervorragende Sammlung fränkischer Kunstwerke, darunter die weltberühmten Plastiken von Tilman Riemenschneider; außerdem führt sie eine vorgeschichtliche Sammlung, Zeugnisse fränkischer Weinkultur und eine Volkskunde-Abteilung. Im Ostflügel befindet sich das Fürstenbaumuseum mit fürstbischöflichen Wohnräumen, der Schatzkammer und einer Abteilung zur Stadtgeschichte Würzburgs.

Öffnungszeiten/Führungen

  • Führungen: Mitte März – Oktober, Di – Fr 11, 14, 15 und 16 Uhr, Sa, So, Feiertag 10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
  • Dauer: ca. 45 Minuten, Erwachsene € 3,–, Gruppen ab 15 Personen € 2,– pro Person.
  • Treffpunkt: Kasse im Museumsladen (siehe Hinweistafeln)

Karte

Siehe auch

Weblinks