Gschmarri

Aus Franken-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Gschmarri ist ein „dummes Gerede“ oder „dummes Geschwätz“. <player align="right" width="300" thumb= AudioButton.jpg>Gschmarri.mp3 | So klingt's auf Fränkisch</player>

Inhaltsverzeichnis

Beispiele

„Ä Gschmarri naafhenger“, d.h. jemandem Überflüssiges erzählen. Eine Steigerung ist: „Ä saudumms Gschmarri“. Und wenn der Franke sehr zornig ist, erhöht er sogar auf „Oorschgschmarri“.

„Was kümmert mich mein Gschmarri von gestern?“, ist die fränkische Abwandlung eines Zitats, das dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Konrad Adenauer zugeschrieben wird: „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“ (hochdeutsch: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“) Es handelt sich hierbei um einen alten kölschen Spruch, den man verwendet, wenn man der Ansicht ist, dass das, was man vor längerer Zeit gesagt hat, überholt ist. Gelegentlich wird der Satz noch ergänzt: „Sie werden mich nicht daran hindern, schlauer zu werden.“ [1]

Bayern 1 sendet jeweils am Samstag von 12 bis 13 Uhr die Kolumne des Nürnberger Journalisten Klaus Schamberger: „Das Gschmarri zum Wochenende“. Sie ist auch als Podcast erhältlich (s.u.).

Literatur

Weblinks

Sinnverwandte Ausdrücke

  • Gwaaf