Hesselberg

Aus Franken-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Hesselberg im Landkreis Ansbach ist mit 698 m über NN die höchste Erhebung in Mittelfranken. Entstanden ist der Hesselberg vor etwa 200 Millionen Jahren. Geformt als Inselberg des Jurameeres überstand er vor 15 Millionen Jahren den Meteoriteneinschlag, der einen Krater von der Größe des Bodensees hinterließ.

Der Hesselberg liegt in einer traditionellen Kulturlandschaft. Über 150 Jahre lang lag er innerhalb des Römischen Reiches, heute zeugen z.B. die Überreste eines römischen Kastells bei Ruffenhofen von der Vergangenheit. Auch die Nationalsozialísten hatten den Berg für ihre Zwecke entdeckt und missbraucht. „Frankenführer“ Julius Streicher veranstaltete ab 1933 so genannte „Frankentage“, zu denen Zehntausende pilgerten. Nach dem zweiten Weltkrieg, 1951, wurde auf dem Hesselberg die Evangelisch-Lutherische Volkshochschule gegründet. Seitdem findet jährlich der bayerische evangelische Kirchentag auf dem Hesselberg statt. 2005 wurde die VHS in „Evangelisches Bildungszentrum“ umbenannt.


Weblinks


<googlemap lat="49.078701" lon="10.513744" zoom="13">49.071504, 10.512371, Hesselberg (Mittelfranken)</googlemap>