Hirschaid
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| Hirschaid | |
|---|---|
| Ortstyp | Markt |
| Regierungsbezirk | Oberfranken |
| Landkreis | Bamberg |
| KFZ-Kennzeichen | BA |
| Höhe | 248 m ü. NN |
| Fläche | 40,95 km² |
| Einwohner | 11.666 (31. Dez. 2007) |
| Bevölkerungsdichte | 282 Einw./km² |
| Postleitzahl | 96114 |
| Gemeindekennzahl | 09471145 |
| Anschrift | Kirchplatz 6 96114 Hirschaid |
| Telefon | 09543 8225-0 |
| Telefax | 09543 8225-55 |
| markt@hirschaid.de | |
| Webseite | http://www.hirschaid.de |
| Bürgermeister | Andreas Schlund (CSU) |
Hirschaid ist eine Marktgemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Der Kernort der Gemeinde Hirschaid liegt süd-südöstlich von Bamberg an der Einmündung der Reichen Ebrach in die Regnitz östlich von dieser. Der Ort wird in nordsüdlicher Richtung vom Rhein-Main-Donau-Kanal und der Bahnlinie Nürnberg-Bamberg durchschnitten. Zwischen Regnitz und Kanal erstreckt sich der nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Ortsteil Regnitzau, östlich der Bahnlinie das seit den 1960er Jahren erschlossene Hirschaid Ost mit einem umfangreichen Gewerbegebiet.
Nachbargemeinden
(von Norden beginnend im Uhrzeigersinn):
- 96175 Pettstadt
- 96129 Strullendorf
- 96155 Buttenheim
- 96146 Altendorf
- 91352 Hallerndorf
- 91315 Höchstadt an der Aisch
- 96158 Frensdorf.
Nicht nur aufgrund seiner Lage an der A 73 und der geringen Entfernung zu Bamberg (12 km), Forchheim (13 km), Erlangen (ca. 30 km), Fürth (ca. 40 km) und Nürnberg (ca. 50 km) ist Hirschaid seit den 1960er Jahren stark gewachsen.
Ortsteile
Neben dem eigentlichen Hirschaid gehören mehrere Ortsteile zur Marktgemeinde. Westlich der Regnitz liegen Sassanfahrt, das Neubaugebiet Juliushof, Rothensand, Groß- und Kleinbuchfeld, Köttmannsdorf, Erlach und Röbersdorf, östlich der Bahnlinie auf den Ausläufern der Fränkischen Schweiz die Ortsteile Seigendorf und Friesen.
Religionen
In der Organisation der katholischen Kirche gehört Hirschaid zum Erzbistum Bamberg. Auf dem Gemeindegebiet gibt es zwei Kirchengemeinden, das katholische Pfarramt St. Vitus im Hauptort sowie das katholische Pfarramt St. Mauritius in Sassanfahrt.
Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Johannis hat ihre Kirche in der Regnitzau.
Am Ort der 1938 während der Reichspogromnacht zerstörten Synagoge befindet sich eine Gedenkstätte.
Geschichte
- 1079 wurde Hirschaid erstmals urkundlich in einer von König Heinrich IV. ausgestellten Urkunde genannt. Dieses Datum wurde in der 900-Jahr-Feier 1979 gebührend begangen.
- 1488 erstmalige Nennung von Juden in Hirschaid
- 1525 im Bauernkrieg blieb Hirschaid weitgehend verschont.
- 1633 im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort, gelegen an einer Hauptdurchgangsstraße, stark in Mitleidenschaft gezogen.
- 1756-1763 litt Hirschaid besonders stark unter Plünderungen im 3. Schlesischen oder dem Siebenjährigen Krieg (1756–1763).
- 6. August 1793 im Napoleonischen Krieg fanden bei Hirschaid Gefechte zwischen Reichsarmee und den französischen Truppen statt.
- 1802 mit der Säkularisation kam Hirschaid an das Kurfürstentum Bayern.
- 1834 brachte der Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals neue Arbeitsplätze.
- 1844 wurde die Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg eröffnet.
Politik
Orte in der Gemeinde Hirschaid
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Städtepartnerschaften
- Ivančna Gorica, in Slowenien, südöstlich der Hauptstadt Ljubljana wurde am 11.9.1999 eine Partnerschaft begegründet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Muswm Alte Schule,Kirchplatz 4
- in Sasanfahrt
- Tropfhaus-Museum
Vereine
Freiwillige Feuerwehren
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Vereine von A-Z
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Sehenswertes
- Kirche
- Gasthaus "zum Lamm", ein wunderschönes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert
- Denkmal der zerstörten Synagoge
- Flurdenkmale
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Durch seine günstige Verkehrslage, bedingt durch die Bahnstation an der Strecke Nürnberg–Bamberg und die unmittelbare Nähe der Schnellstraßen, aber auch durch die Gebietsreform von 1972, entwickelte sich der Markt Hirschaid mit seinen Gemeindeteilen zu einem Zentrum von Verkehr und Wirtschaft.
Ehrenbürger
- Alfred E. Hierold, katholischer Theologe und Kirchenrechtler
- Hubert Patzelt, ehemaliger Realschuldirektor und Initiator der Partnerschaft mit Ivančna Gorica
- August Popp, Pfarrer und Dekan
Siehe auch
Weblinks
- Wikipedia: Hirschaid
