Juden in Bamberg
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Juden in Bamberg werden erstmals im Jahre 1098 genannt.
11. Jahrhundert
- Durch die mainaufwärts ziehenden Kreuzzügler unter Führung des Grafen Emicho von Leiningen kam es wohl 1096 in Bamberg zu Verfolgung und Zwangstaufen. Nach Abzug der "Missionare" kehrten viele zu ihrer angestammten Religion zurück. Darauf beruht wohl das Schreiben Papst Urban II. (1084-1099) welcher 1098 den Bischof von Bamberg, Rupert (1075-1102) aufforderte, dass die zum Christentum sich bekehrten Juden, wie es in Bamberg üblich ist, eine Rückkehr zum Judentum nicht zu ermöglichen. .
12. Jahrhundert
- In einer Schrift, welcher Benjamin aus Tudela in Spanien herausbrachte wird die in Bamberg ansässige jüdischen Gemeinde als "große und gelehrte" Gemeinde aufgeführt.
- Selbst die notwendigen Vorarbeiten zur Heiligsprechung der Kaiserin Kunigunde -im Jahr 1200 - führen Juden in Bamberg auf. Berichtet doch der Chronist, dass bei den am Grab geschehenen Wunder auch Juden anwesend waren und selbst ein Jude namens Jakob sich taufen lassen wolle, wenn ein Knabe, der außerordentlich mit dem Kopf schüttle, davon geheilt werde.
13. Jahrhundert
- Bereits vor 1220 wurde die erste Synagoge Bamberg, errichtet, die Juden wohnten im Caree Lugbank/Balthasargässchen und Schranne/Pfahlplätzchen, wo auch die Synagoge (heute:Judenstraße 1), und das Judentanzhaus stand, auch die Judenstraße bis Einmündung Eisgrube (Grenze zum Kollegiatstift St. Stephan) war in jüdischen Besitz.
- In der 1. Häfte des 13. Jahrhunderts wird für Bamberg der Rabbiner Samuel ben Baruch, Sohn des Rabbiner Baruch ben Samuel aus Mainz, erwähnt. Durch die erhaltenen Schriften geht hervor, dass er bei zweifelhaften Fragen zur milden Seite neigte.
- Die erste Verfolgung der Juden 1298, brach aufgrund eines angeblichen Hostienfrevels begangen durch einen Juden hervor. Diese erstmalige Verfolgung der Juden stellt einen Einschnitt in das Verhältnis zu den Juden dar. Den Ausgang dieser Verfolgung lag in Röttingen. Der dann durch Franken ziehende "König Rintfleisch" mit seiner Gruppe von "Judenschlägern" ermordete in Rothenburg ob der Tauber, Würzburg, Nördlingen, Bamberg und Nürnberg an die 5.000 Menschen jüdischen Glaubens und rottete so auch die blühenden Gemeinden aus. Viele dieser Opfer sind im Nürnberger Memorbuch genannt. Allein in Bamberg wurden mehr als 135 Personen Opfer dieses Pogroms. Zu den Opfern des geqüält, erschlagen und verbrannt werdens zählten auch Juden auswärtiger Gemeinden die in Bamberg zu Besuch waren.
14. Jahrhundert
- Doch schon bald nach dieser Verfolgung ließen sich Juden wieder in der bischöflichen Stadt nieder. Denn 1338 regelte eine bischöfliche Verordnung das Viehschlachten und den Fleischverkauf der Juden; 1347 gewährte der Kaiser dem Bischof die Gerichtsbarkeit im Falle von Forderungen gegen die Juden zu. Ab 1348 ist ein Judensteuer bezeugt. *Am 28.3.1349 ließ sich Bischof Friedrich von Hohenlohe (1344-1352) von Kaiser Karl IV. versichern, dass dieser nicht nicht ohne sein Einverständnis über ihren Besitz verfügen würde, falls den Juden im Bistum ein Schad geschähe. Diese Ereignisse zeigen den Übergang der königlichen Kammerknechte, wie sie der Kaiser nannte in bischöfliche Gewalt auf.
- Aufgrund der "Schwarzen Krankheit" der Pest, 1349, wo die Juden als Schuldige dargestellt wurden, erhob sich ein weiteres Pogrom, während dieser Verfolgung zog der Bischof Synagoge und sämtliche Judenhäuser des Judenviertels zu Bamberg ein und veräußerte diese 1350. Die Synagoge selbst wurde wohl 1422 zu einer christlichen Gebetsstätte und um 1450 als Neubau zu einer Marienkapelle umgestaltet.
- Jedoch von einer Ausrottung der Gemeinde kann nicht gesprochen werden, da weiterhin zahlreiche Judenfamilien die Judensiedlung am Fuße des Kaulbergs siedelten. Das Geldverleihen war sicherlich der Haupterwerbszweig der Judenschaft, denn das Bamberger Schuldrecht war den Juden nicht ungünstig und sogar das Stift Bamberg gehörte zu den Schuldnern.
- 1365 kam es zu einen Vertrag zwischen Fürstbischof Friedrich II von Truhendingen und den in Bam erg ansässigen Juden welche die Schutzherrschaft des Fürstbischofs darin anerkannten.
- 1397 erwarben die Juden ein Gelände am Fuße des Michaelsberges um dort ihren Friedhof einzurichten, welcher 1407 erweitert wurde. Dieser Friedhof befand sich am Hang der Unteren Sandstraße, wohl zwischen den heutigen Hausnummer 9 bis 29 gelegen.
15. Jahrundert
- 22. September 1400 erhielten die Juden einen Schutzbrief ausgestellt durch Fürstbischof Albrecht von Wertheim, der den Juden auf zwei Jahre Pfandleihe genehmigte und auch erlaubte in andere Orte des Hochstifts zuziehen. Zahlreiche Geldverleihgeschäfte sind von den Jahren 1403 bis 1415 dokumentiert.
- Vier fränkische Fürsten, die Markgrafen Friedrich VI. von Brandenburg (1398-1440) und Johann III. von Brandenburg (1398-1420), der Bischof von Würzburg Johann II. von Brunn (1411-1440) und der Bischof von Bamberg Albert von Wertheim (1398-1421) unterzeichnten, einen Vertrag der zum 25.4.1422 zum Vollzug kommen sollte: in ihren Ländern keine Juden mehr zuzulassen. Dies bedeutete die endgültige Aufgabe der ursprünglichen Siedlung. Anstelle der Vertreibung, das Hochstift war auf die Steuereinnahmen der Juden angewiesen, wurden diese endgültig aus der ersten Ansiedlung in ein neues Quartier, in der Hellerstraße umgesiedelt; findet sich dort doch bereits 1423 unter der Regierung des Fürstbischofs Friedrich III. Aufseß (1421-1431), eine Judenschule mit der zweiten Synagoge vor.
- Der Nachfolger auf dem Bischofsstuhl Anton von Rotenhan (reg. 1431-1459) war den Juden weiterhin wohlgewogen. Doch die Bürger nutzten eine eine längere Abwesenheit des Fürstbischofs die Juden zu vertreiben, diese kehrten nach der Rückkehr des Fürstbischofs wieder nach Bamberg zurück.
- Es predigte 1451 Johannes von Capistrano auf seiner Missionsreise im Bamberger Dom. Diese Hasspredigten bewirkten weiteren Affront gegen die Judenschaft. Ob aufgrund dieser Predigten der Beschluss der Diözsansynode 1451, dass männliche Juden sich einen Ring aus gelben Fäden an die Brust zu heften hätten und die Weiblichen sich durch zwei blaue Streifen an ihrer Kopfbedeckung zu kennzeichnen hätten, beruht, bleibt dahingestellt.
- 1469 bis 1474 lehrte an der Judenschule der aus der Gelehrtenfamilie Minz in Mainz hervorgegangene Moses ben Isaak ha-Levi in Bamberg.
- 1475 begann das Abwandern der Juden - unter Bischof Georg I. von Schaumberg (1459-1475) - in umliegende Güter des Reichs- und Landadels. Angefacht durch Hasspredigten, wohl durch den Dominikanermönch Peter Schwarz 1478, wurde ein zu Trient begangener Ritualmord an einen Knaben der durch Juden begangen sein soll schürte das Hasspotential so an, dass 1478 Bischof Philipp von Henneberg (1475-1487) die Ausweisung sämtlicher Juden, welchen den Bischof unterstanden, entlud.
- Ab 1478 wurde der Friedhof nicht mehr belegt. Die danach in Bamberg verstorbenen Juden wurden in den erstmals 1628 urkundlich genannten Friedhof in Walsdorf bestattet. Durch kaiserliches Dekret wurde jedoch den aus Nürnberg stammenden Juden Jakob Kerpf 1487 die Synagoge und der Friedhof für zehn Jahre kostenlos überlassen. Das Synagogenareal wurde 1493 an zwei Bamberger Bürger veräußert.
- 1485 sind noch einige Juden in Bamberg nachweisbar, die Synagoge befand sich wieder im Besitz des Bischofs.
Aufenthaltsorte Bamberger Juden zwischen 1379 und 1476
Die Juden führten in der neuen Heimat den Zusatznamen von Bamberg
Ein Jude 1379 in Rothenburg; sieben Juden zwischen 1381 und 1458 in Nürnberg; ein Jude im Erzstift Mainz 1386; ein Jude im Erzstift Friesach 1391; in Rothenburg findet sich 1414 ein Jude aus Bamberg wieder; drei Juden in der Zeit von 1418 bis 1476 in Regensburg; genannt wird ein Jude in Speyer in den Jahren 1421 und 1436; in Schweinfurt wird 1426 ein Jude aus Bamberg genannt; im Jahr 1437 werden zwei Juden in in Rottenburg am Neckar als von Bamberg kommend genannt; 1443 einer in Erfurt, 1450 ein Jude in Auerbach; 1450 ein Jude in Nordhausen, 1450 nennt sich ein Jude in Prag von Bamberg. Für die Jahre 1475/1476 werden drei Juden in der Markgrafschaft Brandenburg-Kulmbach als von Bamberg benannt.
16. Jahrhundert
- Ab 1556 sind Juden in Bamberg nachweisbar. Diese mieteten ein Hinterhaus der Langen Straße des Freiherrn von Rotenhan an, gelegen zwischen diesen und der heutigen Adresse Generalsgasse 15. Hier richteten sie ihre dritte Synagoge ein. Dieses Gemeindezentrum, hatte mit einem Synagogen-Nachfolgeneubau (die vierte Synagoge) im 19. Jahrhundert Bestand bis 1910. Es kam im 16. Jahrhundert jedoch wiederholt zu Ausweisungsbefehlen.
17. Jahrhundert
- Nach langer Vakanz der Rabbinatsstelle wurde die Schaffung eines Landesrabbinats unter Einbeziehung aller Schutzjuden des Hochstifts und denen auf ritterschaftlichen Gütern ins Auge gefasst. Ein dementsprechendes Patent wurde am 18.2.1619 unterzeichnet. Durch den bereits ausgebrochenen 30jährigen Krieg verzögerte sich diese Übereinkunft bis zum, 1.8.1658 unter diesen Datum wurde der Sitz des Landesrabbinats in Zeckendorf eingerichtet. Diesen Zusammenschluss gehörten die Kreise Bamberg-Stadt, Gebürg, Hagenbach, Aischgrund und Zeckendorf an und bestand aus 25 Gemeinden. Dieses Landerabbinat wurde erst mit dem Judenedikt von 1813 aufgelassen. Zum ersten Landesrabbiner konnte 1661 Samuel Meseritz verpflichtet werden.
- 1678 mietete die jüdische Gemeinde auch das Haus Generalsgasse 15 und die Synagoge wie auch die Amtswohnungen wurden 1679 durch die Stadt Bamberg einer Sanierung und Erweiterung unterzogen. Die jüdische Gemeinde erwarb dann 1694 diese Realitäten von der Stadtverwaltung.
- 1683, mit Beginn der Regierungszeit des Fürstbischof Marquard Schenk von Stauffenberg (reg. 1683-1693) verschlechterte sich die Situation der Juden in Stadt und Hochstiftm Bamberg. Er erlies die Verordnung "Wo noch kein Jude wohnte soll auch keiner mehr zugelassen werden" Die Juden wünschten dann selber ein eigenes Ghetto am Häfnersmarkt. Also in direkter Nachbarschaft der zweiten Synagoge in der Keßlerstraße/Hellerstraße. Dieses Projekt kam, durch den Regierungsantritt des Fürstbischofs Lothar Franz von Schönborn (reg. 1693-1729) zum erliegen. Aus wirtschaftlichen Gründen schuf er bessere Rahmenbedingungen für die Juden.
- 1699 Hungersnot in der Bevölkerung und Fürstbischof von Schönborn verkaufte Getreide aus Hochstiftsbeständen an holländische Juden! Am 21.4.1699 kam es zur Plünderung des bereits verschifften Getreides, die dadurch bewirkten Ausschreitungen gegen die Bamberger Juden konnte nur durch das Militär beendet werde, doch die Unruhe breitete sich auch auf das Bamberger Umland aus und konnte erst im Juni 1699 gänzlich zum erliegen gebracht werden. Doch die weiterhin anhaltende Judenfeindlichkeit veranlasste den Fürstbischof - 1712 - einen Erlass herauszugeben, welcher beinhaltete, dass Plünderungen und Übergriffe auf Juden unter Strafe stehe.
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
- 1851 Einrichtung eines eigenen Friedhofes an der Hallstadter Straße. Bis dahin bestatteten die Juden Ihre Angehörigen bis Mitte des 17. Jahrhunderts im jüdischen Friedhof zu Zeckendorf und ab Mitte genannten Jahrhunderts im Judenfriedhof zu Walsdorf.
- Am 4.11.1853 wurde die vierte Synagoge durch den Distriktsrabbiner Wolf Kohn aus Baiersdorf eingeweiht
- Bau der Judenschule, heute Generalsgasse 15, somit wurde allerdings der Blick von der Habergasse auf die freistehende Synagoge verbaut.
- Beginn der 1860er Jahre wurde seitens der Stadt Bamberg die Hainstraße geplant, projektiert und angelegt. Die dort entstandenen Häuser waren durchgehend dem jüdischen Schaffen zu verdanken.
20. Jahrhundert
- 1905 wurde an das Stadtbad für die sich vergrößerte Gemeinde eine Mikwe angebaut.
- 1908-1910 wurde unter großem Spendenaufkommen, auch aus der Nichtjüdischen Bevölkerung, in der Herzog-Max-Straße die fünfte Synagoge durch den Architekten Johannes Kronfuß erbaut. Die in das Bauwerk integrierte Kuppel ragte 37 Meter in die Höhe und war mit den Türmen des Gerichts und der Bayerischem Postverwaltung ein Wahrzeichen von Bamberg.
- Vom 9. auf den 10. November 1938 wurde in der Reichspogromnacht diese vor 18 Jahren eingeweihte Synagoge gebrandschatzt und ihre Ruine ein Jahr später auf Kosten der jüdischen Bevölkerung abgebrochen. Nach der Zerstörung dieses Prachtbaues wurde der jüdischen Bevölkerung erlaubt ihren Gottesdienst im Turnsaal des Gemeindehauses abzuhalten, da die Torarollen in der Reichskristallnacht vernichtet wurden leihte die jüdische Gemeinde Burgkunstadt Thorarollen nach Bamberg aus.
- nach 1940 war die "Weiß-Tauben-Bräu" im Zinkenwörth der letzte Aufenthaltsort der jüdischen Bevölkerung Bambergs vor ihrem Abtransport in die Konzentrationslager
- Aufgrund Zuzugs von Juden 1945 aus dem osteuropäischen Raum, die sogenannten Displaced Persons (DPs), kamen auch 1.750 Personen nach Bamberg und fanden hier Aufnahme. Die ersten Bestattungen auf den jüdischen Friedhof zu Bamberg sind im Jahr 1946 dokumentiert.
- 1946 Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde in Bayern
- Der erste Betsaal der Nachkriegsgemeinde befand sich wohl im Anwesen Promenade 4. Aufgrund einer Überlassung - die Erben der Leonie Kupfer, welche in Theresienstadt ermordet wurde, schenkten der jüdischen Gemeinde das Anwesen Willi-Lessing-Straße 7; diese richtete einen Betsaal ein welcher im Juni 1963 eingeweiht wurde.
- Die Öffnung des Ostens in den 1980er und der Zuzug von Juden nach Deutschland bescherte der Israelitischen Kultusgemeinde eine mehrere 100% Anzahl von Gläubigen.
21. Jahrhundert
- Die bis 1989 nur noch 35 Gemeindemitglieder aufweisende jüdische Gemeinde vergrößerte sich durch den Zuzug von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion auf über 900 Gläubige.
- Durch diese Vermehrung der Gläubigen war der Betsaal nicht mehr genügend, so dass schon bald der Gedanke aufkam, eine neue Synagoge zu errichten. Dieses Unterfangen endete am 1. Juni 2005 in der Einweihung der sechsten Synagoge.
Rabbiner
- Samuel aus Babenberg, Lehrer des späterhin berühmten Rabbiner von Rothenburg Meir ben Baruch
- Feyfs (Veide) in Bamberg 1402–1405
- Elieser b. Natan Eger kam 1432 aus Nürnberg nach Bamberg, ging nach Eger
- Jakob Weil, etwa 1439–1442 in Bamberg, ging anschließend nach Augsburg
- David Sprinz, etwa 1445 in Bamberg ging danach nach Nürnberg
- Moses ben Isaak ha-Levi Minz Rabbiner1469–1474
- Samson Wolf Rosenfeld, Reformrabbiner und Vorkämpfer der Emanzipation. War erblindet.
- Adolf Eckstein, Rabbiner von 1888 - 1926
- Dr. Friedrich Rülff, Rabbiner von 1926-1929
- Max Katten, Rabbiner von 1930-1939
Literatur
- Norbert Haas: Juden in Bamberg 1868 – 1906, Haas & Fränkel. Bamberg: N. Haas, Postfach 1621, 1995, 264 S. (Familienkundliche Veröffentlichungen; 51)
- Norbert Haas: Orts- und Personenregister zu den jüdischen Familienbüchern Bambergs 1868 - 1906. Beiträge zur fränkischen Familienforschung. Bamberg, Postfach 1646: N. J. Haas, 1997, 124 S., ISBN 3-932327-84-5
- Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation. 1. Auflage. München: Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit, 1988, 352 S., ISBN 3-87052-393-X (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit: A ; 85); 2. Auflage, 1992, 368 S.
- Berndt Hamm, Wolfgang Kraus, Meier Schwarz (Hrsg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern. Lindenberg im Allgäu: Kunstverlag Fink
- Band 1: Barbara Eberhardt und Angela Hager: Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern, Schwaben. Unter Mitarbeit von Cornelia Berger-Dittscheid, Hans-Christof Haas und Frank Purrmann, 2007, 560 S., ISBN 978-3-89870-411-3; hier: Seite 77
- Herbert Loebl: Juden in Bamberg. Die Jahrzehnte vor dem Holocaust. Bamberg: Verlag Fränkischer Tag, 1999, 360 Seiten, ISBN 3-928648-48-9; 2., verbesserte Auflage, 2000 - online
- Gedenkbuch der jüdischen Bürger Bamberg, Opfer des nationalsozialistischen Terrors 1933-1945 - Erich Weiß Verlag ISBN 978-3-940821-120-2
Siehe auch
- Bamberg Generalsgasse 15 - (3. und 4. Synagoge)
- Bamberg Hellerstraße 9
- Bamberg Hellerstraße 13 - (2. Synagoge)
- Bamberg Herzog-Max-Straße - (.5. Synagoge)
- Bamberg Judenstraße 1 - (1. Synagoge)
- Bamberg Willi-Lessing-Straße 7 - (6. Synagoge)
- Zinkenwörth (Bamberg)
- Synagogen in Bamberg
- Jüdische Gemeinden in Franken
- Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in Franken
- Opfer des Nationalsozialismus in Franken
Weblinks
- Thomas Starz: www.juden-in-bamberg.de
- Israelitische Kultusgemeinde Bamberg - online
Einzelnachweise
- Germania Iudaica, Band 1 (von den ältesten Zeiten bis 1238), Seite 18
- Germania Iudaica, Band 2/1 (von 1238 bis Mitte des 14. Jahrhunderts), Seite 49
- Die Kunstdenkmäler von Bayern, Stadt Bamberg - bürgerliche Bergstadt, Band VI, Seite 349
- Israel Schwierz, Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern, Seite 196ff, 223
- Mehr als Steine, Synagogen-Gedenkband Bayern, Band 1, Seite 84-86, ISBN 978-398870-411-3
- Jürgen Trager, Namen und Daten auf den Grabsteinen im jüdischen Friedhof zu Bamberg. In der Reihe Familienkundliche Veröffentlichungen Nr.32.
