Juden in Eichenhausen

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Juden in Eichenhausen sind durch die Tatsache, dass sie ihre Toten seit 1762 im jüdischen Friedhof Kleinbardorf bestatteten als in Eichenhausen seit dieser Zeit als ansässig an zusehen.


Im Jahr 1865 erbaute sich die jüdische Bevölkerung von Eichenhausen eine Synagoge. Nach Auflösung der jüdischen Kultusgemeinde Rödelmaier verwahrte sie deren Thoraschrein.

1933 unterstand die Kultusgemeinde Eichenhausen dem Bezirksrabbinat Burgpreppach und übergab 1936 an den VBIG zu München das in der Gemeinde Eichenhausen verwahrte Totengedenkbuch.

Die Synagoge war allerdings bereits 1937 an die Gemeinde Eichenhausen verkauft worden, diese wurde dann als Lagerhalle genutzt und 1978 bis auf die Grundmauern abgebrochen. Auf den heute noch sichtbaren Grundmauern - Ortsstraße 37 - wurde ein Wohnhaus errichtet.

Inhaltsverzeichnis

Vereine

  • Heilige Schwesternschaft

Erinnerungsmale

Für die in Eichenhausen ehemals existierende jüdische Gemeinde ließ 1987 die Gemeinde Eichenhausen eine Gedenktafel am Kriegerdenkmal anbringen.

Literatur

  • Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern; Seite 48-49
  • Baruch Z. Ophir und Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945, Seite 286

Siehe auch

Weblinks