Kiliansdom Würzburg

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Der Würzburger Dom ist ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser und die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Der St. Kiliansdom zu Würzburg ist eine römisch-katholische Kirche in Würzburg, die dem Heiligen Kilian geweiht ist. Mit seiner Doppelturmfassade und einer Gesamtlänge von 105 Metern ist er das viertgrößte romanische Kirchengebäude Deutschlands und ein Hauptwerk deutscher Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser.

Kiliansdom

Der Bau begann um 1040, die Osttürme wurden 1237 vollendet; der Innenraum wurde 1701/04 durch Pietro Magno in reichstem Hochbarock stuckiert. Bei Bombenangriffen 1945 brannte der Dom völlig aus. Die Einweihung nach dem Wiederaufbau fand 1967 statt.

Das Äußere des Domes wurde in alter Form wieder aufgebaut, im Querhaus und Chor sind barocke Stuckdekorationen erhalten. Der Altar, das Sakramentshaus und das Chorgestühl 1966/68 wurden von A. Schilling ausgestattet. 1987/88 begann die Neugestaltung des Chores nach dem Entwurf von H. Elsässer.

Unter der stattlichen Reihe der Bischofsgrabmäler finden sich unter anderem: Rudolf von Scherenberg († 1495) und Lorenz von Bibra († 1519) von Tilman Riemenschneider. Die Orgel wurde 1968 von Klais gebaut und besitzt 20 Register.

Am Querhaus angebaut befindet sich die Schönbornkapelle. Sie ist eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns. Die Schönbornkapelle diente als Grablege für die Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn. Die Fresken stammen vom Hofmaler Rudolf Byß. Südlich befinden sich ein gotischer Kreuzgang und eine Sepultur mit modernen Glasfenstern von G. Meistermann.

Inhaltsverzeichnis

Öffnungszeiten

  • Vom Montag bis Samstag von 10-17 Uhr, Sonn- und Feiertag von 13-18 Uhr

Kontakt

  • Dompfarramt, Domerpfarrgasse 10, 97070 Würzburg, Telefon: 0931 3211830 oder 0931 3551750, Telefax 0931 3551725

Karte

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Siehe auch

Weblinks