Kniekiechla
Aus Franken-Wiki
Das Kniekiechla, (Knieküchlein) ist ein fettgebackenes Hefegebäck, das hauptsächlich zu Zeiten der Kärwa (= Kirchweih) gebacken wird. Der Überlieferung nach wird von der Bäckerin eine gute Handvoll Teig in kreisförmigen Bewegungen über das Knie gerollt und anschließend in schwimmendem Fett goldbraun ausgebacken. Die köstliche Kalorienbombe wird mit der Schaumkelle herausgehoben und mit Puderzucker bestreut. In der Mitte ist das Kniekiechla knierund gewölbt, hauchdünn und blass, am Rand dicker, saftig und goldbraun. Sou schmeggns, däi "Kniekiechla"!
In München sind Kniekiechla als "Auszog'ne" bekannt.

