Nürnberg

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Nürnberg ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Mittelfranken in Nordbayern. Nürnberg ist das Zentrum der Metropolregion Nürnberg und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Frankens.

Nürnberg
Ortstyp Stadt
Bundesland Bayern
Regierungsbezirk Mittelfranken
Landkreis Kreisfreie Stadt
Höhe 309 m ü. NN
Fläche 186,38 km²
Einwohner 503.110 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte 2.699 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen N
Gemeindekennzahl 09564000
Anschrift Rathausplatz 2

90403 Nürnberg

Telefon 0911 231-5555, -3222
Telefax 0911 231-4144
E-Mail BGA@stadt.nuernberg.de
Webseite http://www.nuernberg.de/
Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD)
Das große und das kleine Stadtwappen.
Blick über die Nürnberger Altstadt.
Foto: Congress- und Tourismuszentrale

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Folgende Landschaften bestimmen die Umgebung von Nürnberg: im Osten die Fränkische Alb, im Norden die Fränkische Schweiz und im Südwesten das Fränkische Seenland.

Geografische Lage

Das Zentrum von Nürnberg (altes Rathaus) befindet sich auf den Koordinaten 11o 04´ 43´´ östlicher Länge und 49o 27´20´´ nördlicher Breite. Der tiefste Punkt Nürnbergs ist der Stadtteil Kleingründlach mit 284 Meter über dem Meeresspiegel, der höchste ist der Stadtteil Brunn mit 407 Metern ü.d.M. Der Hauptbahnhof befindet sich auf 307 Metern ü.d.M., der Schmausenbuck auf 390 Metern. Bedeutende Gewässer sind der Fluss Pegnitz, der die Altstadt in zwei Hälften teilt, die Rednitz im Südwesten, der Europakanal, der Dutzendteich und der künstlich angelegte Wöhrder See. Eine wichtige Rolle für Nürnberg spielte schon seit jeher der Reichswald. Im Norden der Stadt liegt als großes zusammenhängendes Anbaugebiet für Gemüse das Knoblauchsland.

Geologie

Der Untergrund der Stadt wird vor allem von Sandstein gebildet und bestimmt Vegetation und Landwirtschaft.

Ausdehnung und Flächennutzung

Die Stadtgebietsfläche umfasst 186,4 km²

Flächennutzung in Nürnberg
Gebäude- und Freifläche 34,6 %
Erholungsflächen 3,7 %
Verkehrsflächen 17,1 %
Landwirtschaft 24,0 %
Wald 16,7%
Wasser 2,2%
Sonstige Nutzung 1,7%

Bezirke und Stadtteile

Bezirke Außenstadt Süd | Mitte mit Altstadt | Nordstadt | Oststadt | Südstadt | Südoststadt | Weststadt

Stadtteile


Nachbarstädte und -gemeinden

Nürnberg grenzt unmittelbar an die kreisfreien Städte Fürth, Erlangen und Schwabach sowie an Schwaig bei Nürnberg und Stein. In der Nähe liegen Röthenbach an der Pegnitz, Roth und Zirndorf.

Klima

Geschichte

Der Stadtname

Nürnberg wird erstmals im Jahre 1050 in der Freilassungurkunde der Leibeigenen Sigena schriftlich als „Norenberc“ erwähnt.

Chronik

  • 1050 In der Sigena-Urkunde wird Nürnberg erstmals erwähnt.
  • 1219 Kaiser Friedrich II. bestätigt im großen Freiheitsbrief die Reichsunmittelbarkeit.
  • 1349 Erstes Judenpogrom und Zerstörung des Judenviertels auf dem Gelände des heutigen Hauptmarktes.
  • 1356 Kaiser Karl IV. erlässt die „Goldene Bulle“.
  • 1493 Hartmann Schedels „Weltchronik“ wird von Anton Koberger gedruckt.
  • 1524 Beginn der Reformation in Nürnberg.
  • 1649/1650 Nach dem Dreißigjährigen Krieg tagt der Kongress zum Vollzug des Westfälischen Friedens in Nürnberg.
  • 1806 Nürnberg verliert die Reichsunmittelbarkeit und kommt zum Königreich Bayern.
  • 1835 Die erste deutsche Eisenbahn fährt zwischen Nürnberg und Fürth.
  • 1852 Das Germanische Nationalmuseum wird von Freiherr von und zu Aufseß gegründet.
  • 1933 Nationalsozialistische Machtergreifung; Nürnberg wird „Stadt der Reichsparteitage“; in den folgenden Jahren werden u.a. die Kongresshalle und das Aufmarschgelände Zeppelinfeld gebaut.
  • 1935 Verkündung der rassistischen „Nürnberger Gesetze“.
  • 1938 Pogromnacht vom 9./10. November; Zerstörung der beiden Synagogen („Reichskristallnacht“).
  • 1945 Am 2. Januar wird die Altstadt durch Luftangriffe fast vollständig zerstört.
  • 1945/1946 Vor dem Internationalen Militärtribunal müssen sich die NS-Hauptkriegsverbrecher verantworten.
  • 1946/1949 Es schließen sich die großen Nachfolgeprozesse der US-Besatzungsmacht an.
  • 1950 Erste Internationale Spielwarenmesse.
  • 1952 Die Bundesanstalt für Arbeit, die heutige Bundesagentur, wählt ihren Sitz in Nürnberg.
  • 1955 Einweihung des Flughafens.
  • 1967 Grundsteinlegung der U-Bahn.
  • 1972 Nürnberg wird Hafenstadt am Europakanal.
  • 1973 Das Messezentrum in Langwasser wird eröffnet
  • 1991 Das „Franken-Stadion“ wird nach dem Umbau eingeweiht.
  • 1994 Eröffnung der Straße der Menschenrechte.
  • 1995 Erste Verleihung des Internationalen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg.
  • 1998 Gründung der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg.
  • 2000 Stadtjubiläum 950 Jahre Nürnberg; „Neues Museum“ für Kunst und Design eröffnet.
  • 2001 Eis- und Multifunktionshalle „Arena Nürnberg“ eröffnet; Eröffnung des „ Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände“.
  • 2006 Nürnberg ist einer der 12 Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft .
  • 2007 Der 1. FC Nürnberg gewinnt den DFB-Pokal.

Eingemeindungen

Die letzten großen Eingemeindungen fanden 1972 im Zuge der Gebietsreform statt. Betroffen waren u.a. folgende Gemeinden: Boxdorf (teilweise), Großgründlach, Neunhof, Brunn, Fischbach, Freiland (Schwaig bei Nürnberg), Holzheim (Wolkersdorf), Katzwang, Kornburg und Worzeldorf.

1978 kamen noch das Steinbrüchlein und Zollhaus hinzu, später gab es nur noch ein paar kleine Grenzanpassungen.

Politik

Stadtrat

Bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 konnte die SPD sich nicht nur über die Wiederwahl von Amtsinhaber Ulrich Maly freuen, sondern auch wieder stärkste Fraktion im Stadtrat werden. Sie erreichte 43,2 Prozent (32 Sitze, vorher 39,5 Prozent und 29 Sitze). Die CSU verlor 9 Sitze und ist mit 23 Stadträten vertreten (32,0 Prozent, vorher 43,6 Prozent). Die Grünen erreichten 7,6 Prozent (5 Sitze), die FDP 3,2 Prozent (2 Sitze), Linke Liste 4,8 Prozent (3 Sitze), Bürgerliste/Freie Wähler 1,4 Prozent (1 Sitz), ÖDP 1,1 Prozent (1 Sitz), Die Guten 2,3 Prozent (1 Sitz), Bürgerinitiative Ausländerstopp 3,3 Prozent (2 Sitze).

Erste Bürgermeister

angegeben ist vor dem Namen die Amtszeit, nach dem Namen die Lebenszeit:

Oberbürgermeister und Bürgermeister

Oberbürgermeister
Bürgermeister

Wappen

Städtepartnerschaften

Nürnberg unterhält Kontakte zu 14 Partnerstädten und sieben befreundeten Kommunen/Ländern. Zusätzlich werden noch drei Städte besonders intensiv betreut.

  • Partnerschaftstädte
  • Nizza seit dem 20.10.1954
  • Venedig seit dem 20. 10. 1954 und erneuert am 25.September 1999
  • Krakau in Polen besteht seit dem 2. 10. 1979
  • Skopje in Mazedonien wurde am 15.2.1982 in den Städtebund aufgenommen
  • Glasgow in Großbritannien am 12.7.1985
  • San Carlos in Nicaragua am 15.11.1985
  • Hadera in Israel am 7.1.1986
  • Gera im Bundesland Thüringen am 3.12.1988
  • Charkiv in der Ukraine am 29.4.1990
  • Prag in der Tschechischen Republik am 3.9.1990
  • Shenzhen in der Volksrepublik China am 27.5.1997
  • Antalya in der Türkei am 2.10.1997
  • Atlanta in den USA am 17.12.1998
  • Kavala in Griechenland (1.6.1999)
  • Befreundete Städte
  • Kalkudah in Sri Lanka am 1.2.2005
  • Verona in Italien am 24.2.2006
  • Bahrain am 22.4.2006
  • Changping in China am 18.5.2006
  • Brasov in Rumänien am 21.7.2006
  • Bar in Montenegro am 1.12.2006
  • Córdoba in Spanien am 03.12.2009
Alle Städteverbindungen werden vom Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg gepflegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Feste Bühnen

Musik

Siehe dazu

Museen

Nicht-städtische Museen

Städtische Museen

Museen der Stadt Nürnberg:

andere städtische Museen und Ausstellungshallen:

Kulturläden

Kulturläden in städtischer Trägerschaft

Kulturläden in freier Trägerschaft

Vereine und Vereinigungen (Auswahl)

Bauwerke

Parks

Naturdenkmäler

Sport

Regelmäßige Veranstaltungen

Der berühmte Christkindlesmarkt wird immer am Freitag vor dem 1. Advent eröffnet und dauert bis Weihnachten. Im Frühling und im Herbst findet das Nürnberger Volksfest statt. Im Sommer wird auf der Insel Schütt das Altstadtfest gefeiert. Die zwei größten Verbrauchermessen sind die Consumenta im November und die Messe Freizeit, Garten und Touristik im Frühjahr.

Kulinarische Spezialitäten

Berühmt sind vor allem die Nürnberger Rostbratwürste, die mittlerweile auch gesetzlich geschützt sind und nur im Stadtgebiet von Nürnberg unter diesem Namen produziert werden dürfen. Ebenso weltbekannt sind die Nürnberger Lebkuchen. Wie in ganz Franken schätzt man in Nürnberg den Spargel und den Karpfen, der meist schwimmend in Fett gebacken wird. Für die knusprig gebratene Schweineschulter, bekannt als „Schäufele“ bzw. „Scheiferla“ wurde sogar ein eigener Freundeskreis ins Leben gerufen.

Gaststätten

Wirtschaft und Infrastruktur

Krankenhäuser, Gesundheitswesen

Siehe:

Verkehr

Siehe:

Medien

Tageszeitungen


Wochenzeitungen

Stadtmagazine

  • Plärrer, das erste Nürnberger Stadtmagazin, erscheint seit 1978 monatlich. Schwerpunkte sind kulturelles und politisches Leben.


Vierteljahrespublikationen

  • KulturGUT - Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, Herausgeber: Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, Direktor des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg
  • Sechsundsechzig; Magazin für selbstbewusste ältere Menschen; Herausgeber: Seniorenmagazin sechs+sechzig - Verein zur Förderung des Dialogs der Generationen e.V.; www.magazin66.de
  • Magazin südstern; Das Nürnberger Südstadt-Magazin; Herausgeber: südstern nürnberg e.V.


Halbjahrespublikationen

  • Nürnberg Heute, Stadt Nürnberg - im Netz
  • NORICA. Berichte und Themen aus dem Stadtarchiv Nürnberg. Nürnberg: Stadtarchiv
  • Fränkische Bierzeitung, Hrsg. Tucher-Bräu Nürnberg/Fürth


Jahrespublikationen

  • Stadtwegweiser Sozial-Atlas der Stadt Nürnberg, Taschenbuchausgabe - im Netz
  • Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums - Jahrbuch des Germanischen Nationalmuseums mit Beiträgen zur Kunst- und Kulturgeschichte
  • Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg - MVGN
  • Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg. Altstadtfreunde Nürnberg e.V.


Radiosender

  • AFK max
  • BR Studio Nürnberg
  • Charivari
  • Energy
  • Hitradio N1
  • Radio F
  • Radio Z
  • Radio Gong 97,1

Öffentliche Einrichtungen

Bildung


Religionsgemeinschaften

  • Evang.-lutherische Konfession
  • römisch-katholische Konfession
  • Neuapostolische Konfession
  • Juden in Nürnberg
  • Muslime in Nürnberg

Internationaler Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg

Der Internationale Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg wird von der Stadt Nürnberg seit 1993 alle zwei Jahre vergeben.


Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Sigmund Schuckert, Schuckertplatz

Ehrenbürger

Die Stadt Nürnberg hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (chronologisch nach Verleihung):

  • 1819: Karl Josef Graf von Drechsel (Regierungsdirektor); Gottfried Albert Freudel (Regierungsdirektor)
  • 1823: Karl Theodor Graf zu Pappenheim (Reichsrat); Karl Ludwig Freiherr von Kesling (Reichsrat)
  • 1825: Daniel von Bezold (Regierungsrat)
  • 1828: Arnold Freiherr von Mieg (Regierungspräsident), Wilhelm Cramer (Kaufmann)
  • 1830: Friedrich Wilhelm von Hoven (Medizinalrat)
  • 1833: Ludwig Fürst von Oettingen-Wallerstein (Staatsminister)
  • 1837: Peter Freiherr von Lamotte (Generalleutnant)
  • 1843: Heinrich Theodor von Kohlhaben (Kreis- und Stadtgerichtsdirektor); Karl-Ludwig Roth (Rektor der kgl. Studienanstalt)
  • 1845: Wilhelm Bernhard Mönnich (Rektor der Handelsgewerbeschule)
  • 1848: Johann Gottfried Eisenmann (Arzt, Abgeordneter der Paulskirche)
  • 1850: Georg Simon Ohm (Rektor der Polytechnischen Schule)
  • 1857: Carl v. Seuffert (Präsident des Appellationsgerichts)
  • 1861: Johann Lothar Freiherr von Faber (Fabrikbesitzer)
  • 1864: August von Kreling (Direktor der Kunstgewerbeschule)
  • 1871: Friedrich Wilhelm Walther von Walderstötten (General der Infanterie)
  • 1878: Heinrich Wilhelm Heerwagen (Rektor der kgl. Studienanstalt)
  • 1888: Friedrich Wilhelm Wanderer (Professor an der Kunstgewerbeschule); Carl Ritter von Crämer (Politiker)
  • Margareta Haagen (*29. November 1889 in Nürnberg; † 19. November 1966 in München), Bühnen- und Filmschauspielerin, Charakterschaupielerin
  • 1891: August Ottmar Ritter von Essenwein (Direktor des Germanischen Nationalmuseums)
  • 1893: Christoph Wilhelm von Seiler (2.Bürgermeister)
  • 1894: Julius Stief (Vorstand des Gemeindebevollmächtigtenkollegiums)
  • 1898: Christian Rudolf Friedrich Schwemmer (Rechtskundiger Magistratsrat)
  • 1900: Krafft Graf von Crailsheim (Staatsminister)
  • 1901: Ludwig Ritter von Gerngros (Hopfenhändler)
  • 1905: Gottlieb Ritter von Merkel (Obermedizinalrat und Krankenhausdirektor); Heinrich Berolzheimer (Industrieller)
  • 1910: Ferdinand von Jäger (2. Bürgermeister)
  • 1913: Johann Georg Ritter von Schuh (Oberbürgermeister)
  • 1928: Ernst Mummenhoff (Archivdirektor)
  • Hans Berthel (*19.10.1914 in Nürnberg; †), Filmarchitekt
  • 1930: Oskar Ritter von Petri (Unternehmer)
  • 1932: Paul von Hindenburg (Reichspräsident)
  • 1948: Martin Treu (Oberbürgermeister)
  • 1965: August Maier (ehrenamtlicher Stadtrat)
  • 1976: Joseph E. Drexel (Verleger)
  • 1980: Käte Strobel (Sozialpolitikerin); Max Hintermayr (Fabrikant); Hermann Kesten (Schriftsteller)
  • 1987: Dr. Andreas Urschlechter (Oberbürgermeister)
  • 1997: Karl Diehl (Unternehmer); Willy Prölß (Bürgermeister); Oscar Schneider (Bundesminister); Theo Schöller Unternehmer); Heinz Sebiger (Datev-Gründer)

Bekannte Persönlichkeiten

  • Hartmut Beck (* 1940), Professor für Didaktik der Arbeitslehre, Stadtrat
  • Helmut Beer (* 1946), Stadthistoriker der Stadt Nürnberg
  • Jörg Graff (* um 1480 in Dachsbach, † 26. Mai 1542 in Nürnberg), „Landsknecht-Poet“ und Bänkelsänger
  • Dieter Borsche (25. Oktober 1909 in Hannover; † 5. August 1982 in Nürnberg), Bühnen- und Filmschauspieler
  • Manfred H. Grieb (* 1939 in Würzburg), Galerist, Herausgeber des Nürnberger Künstlerlexikons
  • Paul Lautensack (1478-1558), Organist und Maler
  • Claudia Maué (* 1949 in Köln), Kunsthistorikerin, Stadtheimatpflegerin der Stadt Nürnberg
  • Heinrich G. Merkel (1900-1985), Zeitungs- und Buchverleger, Mitgesellschafter und Mitherausgeber der „Nürnberger Nachrichten
  • Michael Mathias Prechtl (1926-2003), Maler, Zeichner und Graphiker
  • Wolfgang Riedelbauch (* 1939), Künstlerischer Leiter des Dehnberger Hoftheaters, des Fränkischen Kammerorchesters und des Kammerchores Franconia Vocalis und Intendant des „Fränkischen Sommers“
  • Gustav Roeder (* 1924), Schriftsteller, Chefredakteur der „Nürnberger Zeitung“
  • Renate Schmidt (* 1943), MdB, Bundesfamilienministerin a.D.
  • Georg Stolz (* 1928), Kirchenbaumeister von St. Lorenz und Stadtheimatpfleger
  • Hauke Stroszeck (* 1940), Nürnberger Mundartautor, bekannt unter dem Pseudonym Lothar Kleinlein
  • Edgar Traugott (1912-1998), Schriftsteller, Chefredakteur der Nürnberger Zeitung
  • Rudolf Wöhrl (* 1. August 1913 in Dettingen; † 18. Januar 2010 in Nürnberg), Gründer eines der größten deutschen Mode- und Sporteinzelhandelsunternehmen: „WÖHRL, Das Haus der Markenkleidung“

Literatur

  • Michael Truckenbrot: Nachrichten zur Geschichte der Stadt Nürnberg. Erster Band, welcher ausser der nöthigen Einleitung die Topographie enthält. Nürnberg, im Verlag der Stiebnerischen Buchdruckerei, 1785, 542 Seiten - im Netz
  • Gerhard Fink (Hrsg.): Norimberga. Ein Büchlein über Ursprung, Lage, Einrichtungen und Gesittung Nürnbergs, vollendet um das Jahr 1500, gedruckt vorgelegt 1502. Aus dem Lateinischen erstmals in modernes Deutsch übersetzt und erläutert von Gerhard Fink. Ins Deutsche übersetzte Ausgabe des Büchleins von Konrad Celtis. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 2000, 83 S., ISBN 3-9316-8306-0, Einheitssachtitel: De origine, situ, moribus et institutis Norimbergae libellus
  • Siegfried Bing: Die Entwicklung des Nürnberger Stadthaushalts von 1806 bis 1906. Leipzig: Deichert, 1908, X, 176 S. (Wirtschafts- und Verwaltungsstudien mit besonderer Berücksichtigung Bayerns; 31)
  • Friedrich Mayer: Nürnberg und seine Merkwürdigkeiten. Ein Wegweiser für Fremde; mit 12 Tafeln Ansichten und dem Grundriß der Stadt in 2 Blättern. Mit einem Nachwort von Klaus Matthäus. Nachdruck der 1. Auflage aus dem Jahre 1849 mit dem Nachtrag 1852. Erlangen: Palm und Enke, 1980, VIII, 182, 12 S., 12 Ill. (Bibliotheca Franconica; Band 4) [In Fraktur]
  • Ernst Mummenhoff: Nürnberg, des Deutschen Reiches Schatzkästlein. Offizieller Führer. Hrsg. vom Fremdenverkehrsverein Nürnberg. 9. Auflage. Nürnberg: Zerreis & Co., [um 1929]. 96, XVI S. (3. Auflage, ca. 1905)
  • Eugen Kusch: Nürnberg. Lebensbild einer Stadt. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg, 1950, VIII, 424 S., mit 162 Abb.; 3. Auflage in Zusammenarbeit mit Werner Schultheiß vom Verfasser überarb. u. erweitert, 1958, 444 Seiten; 5., durchges. und aktualisierte Auflage mit einem neuen Kapitel „1945 – 1989“ von Christian Köster, 1989, 485 Seiten, ISBN 3-920701-79-8
  • Nürnberg lebt und baut auf. Hrsg. vom Stadtrat zu Nürnberg. Bearbeitet im Hauptamt für Hochbauwesen. - 2. Auflage. Nürnberg: Ulrich, 1951, 107 S.
    • Rezension Werner Schultheiß: Nürnberg lebt und baut auf. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Band 45, 1954, S. 458 – 460 - im Netz
  • Hans Behringer: Die Straßen unserer Vaterstadt erzählen ihre Geschichte. Nürnberg: Fränkische Verlagsanstalt und Buchdruckerei GmbH, 1961, 251 S.; 2. Auflage, 1966, 259 S.
  • Werner Schultheiß und Ernst Eichhorn: Nürnberg - Die alte deutsche Stadt. Schatzkästlein der Deutschen. Nürnberg: Glock & Lutz Verlag, 1961, 120 Seiten; 2., erw. Auflage 1961, 128 S.
  • Herbert Maas: Wou di Hasn Hosn un di Hosn Husn haßn. Nürnberger Wörterbuch. Illustrationen: Toni Burghart. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 1962, 103 S.; 7., ergänzte Auflage: Wou die Hasen Hoosn und die Hosen Huusn haaßn. Ein Nürnberger Wörterbuch. 2001, 309 S., ISBN 3-931683-07-9 [enthält rund 6.000 Nürnberger Mundartwörter]
  • Matthias Simon: Nürnbergisches Pfarrerbuch. Die evangelisch-lutherische Geistlichkeit der Reichsstadt Nürnberg und ihres Gebietes 1524 - 1806. Nürnberg: Verein für Bayerische Kirchengeschichte, 1965, XXII, 359 S. (Einzelarbeiten aus der Kirchengeschichte Bayerns; Band 41)
  • Ludwig Grote: Die romantische Entdeckung Nürnbergs. München: Prestel, 1967, 96 S. (Bilder aus deutscher Vergangenheit; 28)
  • Gerhard Hirschmann, Wilhelm Schwemmer: Nürnberg Altstadtführer. Illustrator: Herbert Liedel. Hrsg: Verkehrsverein Nürnberg. Nürnberg: Tümmels, 1996, 144 S., ISBN 3-921590-16-7
  • Ray D'Addario: Nürnberg, damals, heute. 100 Bilder zum Nachdenken. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 1970, 54 Bl.; Nürnberg damals - heute. 116 Bilder zum Nachdenken, 7., aktualisierte Auflage, 1997, 120 S.
  • Werner Schultheiß und Ernst Eichhorn: Nürnberg – Dürerstadt. Florenz des Nordens. Nürnberg: Glock & Lutz Verlag, 1971, 142 S.
  • Ein Bestseller aus dem Rathaus. Die „7 Regeln für den Umgang mit dem Bürger“, ein Knigge für städtische Mitarbeiter. In: Nürnberg Heute. Eine Halbjahreszeitschrift. Hrsg.: Stadt Nürnberg, Heft 17, Dezember 1973, S. 14 f.
  • Christoph von Imhoff (Hrsg.): Berühmte Nürnberger aus neun Jahrhunderten. Nürnberg: Verlag Albert Hofmann, 1984, 425 S., ISBN 3-87191-088-0; 2., erg. u. erw. Auflage, 1989, 459 S.; Neuauflage: Edelmann GmbH Buchhandlung, Oktober 2000
  • Herbert Maas: Ist Nürnberg „die Burg des Noro“ oder die Burg auf dem Felsberg? In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN), Band 77, 1990, S. 1-16 - im Netz
  • Alfred Bammesberger: Weitere Überlegungen zum Namen der Stadt Nürnberg. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN), Band 87, 2000, S. 1-3 - im Netz
  • Erich Mulzer: Die Nürnberger Altstadt. Das architektonische Gesicht eines historischen Großstadtkerns. Nürnberg: Carl, 1976, 144 S., ISBN 3-418-00444-X, (2. Auflage 1981)
  • Gerhard Fink: Nürnberg. Lokalhistorische Texte. Ausgewählt und kommentiert von Gerhard Fink. München: Lindauer, 1983, 44 S., ISBN 3-87488-908-4 (Lindauers lateinische Quellen) [Diese Ausgabe des bekannten Nürnberger Latinisten behandelt: I. Urkunden zur Nürnberger Stadtgeschichte, II. Dokumente zum Nürnberger Fernhandel, III. Humanisten in Nürnberg, IV. Inschriften auf Nürnberger Brücken, V. Inschriften an Nürnberger Denkmälern, Schulen und Kirchen und VI. Grabinschriften. Am Ende der Ausgabe geht Fink auch auf häufige Abkürzungen ein.]
  • Diethard H. Klein und Heike Rosbach (Hrsg.): Nürnberg. Ein Lesebuch der Stadt Nürnberg in Sagen und Geschichten, Schilderungen und Berichten, Briefen und Gedichten von einst und jetzt. Husum: Husum-Verlag, 1987, 160 S., ISBN 3-88042-328-8
  • Fritz Gruber: Die Nürnberger Straßennamen. Nürnberg: Hofmann, 1989, 365 S., ISBN 3-87191-138-0
    • Rezension von Peter Fleischmann: Fritz Gruber: Die Nürnberger Straßennamen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg (MVGN), Band 77, 1990, S. 302 f. - MVGN
  • Rainer Mertens: Nürnberg. Die Entdeckung Amerikas und die Folgen. Ein kolonialer Stadtrundgang, Geschichte für Alle e. V., Mitarbeit: Gesa Büchert .... : Nürnberg: Geschichte für Alle, 1992, 44 S, ISBN 3-930699-06-0
  • Gerhard Fink: Götter in Nürnberg. Mythologische Spaziergänge. Unter Mitarbeit von Yvonne Müller und Martin Fink. Mit Ill. von Kurt Neubauer. Nürnberg: Edelmann, 1994, 173 S., ISBN 3-87191-202-6; 2., überarb. und erw. Auflage, 2001, 165 S., ISBN 3-87191-294-8
  • Egon Fein: Nürnberg in den 50ern. Die Stadt in stürmischen Aufbaujahren der Nachkriegszeit. Geschichte, Geschichten, Anekdoten und 400 Bilder. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 1995, 251 S., überw. Ill., ISBN 3-920701-95-X; 2., überarb. Auflage, 1996, 256 S., ISBN 3-920701-98-4
  • Gustav Roeder: Nürnberg - Romantik einer Stadt. Fotos Franz Ströer. Nürnberg: Albert Hofmann, 1983, 115 S., 2. Auflage 1985, ISBN 3-87191-081-1; 6. Auflage, 1993; Nürnberg: Edelmann, 2003, ISBN 3-87191-081-3
  • Peter Fleischmann: Nürnberg mit Fürth und Erlangen. Von der Reichsstadt zur fränkischen Metropole. Köln: DuMont, 2003, 288 S., ISBN 3-7701-6083-5 (DuMont Kunst-Reiseführer)
  • Andreas Wirsching: Nürnberg. Zwischen Reichsparteitagen und Nürnberger Prozessen. In: Alois Schmid, Katharina Weigand (Hrsg.): Schauplätze der Geschichte in Bayern. München: C.H. Beck, 2003, 496 S., ISBN 3-406-50957-6; hier: S. 388-404.
  • Pablo de la Riestra: Nürnberg. Die historische Altstadt. Petersberg: Imhof, 2005, 207 S., ISBN 3-86568-008-9
  • Alexander Schmidt: Kultur in Nürnberg 1918-1933. Die Weimarer Moderne in der Provinz (= Nürnberger Stadtgeschichte(n), Band 5, zugleich: Dissertation Humboldt-Universität Berlin 2004). Nürnberg: Sandberg-Verlag, 2005, 404 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen, ISBN 3-930699-43-5
  • Dagmar Giersberg: Nürnberg – Eine Stadt mit schwierigem Erbe. Goethe-Institut, Oktober 2005 - im Netz
  • Lorenz Bomhard, Rainer Elpel: Nürnberg in der Mitte Europas. Nürnberg: Carl, 2006, 159 S., ISBN 978-3-418-00111-1
  • Daniela Stadler: Die Beteiligung Nürnbergs an den Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts. Jahrbuch für fränkische Landesforschung (JffL), Band 66, 2006, S. 331-362
  • Fritz Aschka: Mein Nürnberg. 60 Ausflüge in die Geschichte. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 2007, 148 S., ISBN 978-3-931683-19-1 [enthält 60 Geschichtsspaziergänge des Journalisten der Nürnberger Nachrichten seit 2004]
  • Sieben und dreysig Kupffer-Tabellen Sehens- und Merckwürdiger Sachen In des Heil. Röm. Reichs-Stadt Nürnberg. Nürnberg: Monath 1730 Digitalisat

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 1, Seite 369, 479
  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 3, Seite 15, 462
  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 5, Seite 306, 649
  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 6, Seite 325
  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 7, Seite 411
  • Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Band 8, Seite 430, 547