Pinzberg

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Pinzberg
Ortstyp Gemeinde
Landkreis Forchheim
Regierungsbezirk Oberfranken
Bundesland Bayern
Höhe 336 m über NN
Fläche 13 km²
Einwohner 1.944
Gemeindeschlüssel 09474158
KFZ-Kennzeichen FO
Anschrift der Verwaltung Reuther Str. 1
91361 Pinzberg
Telefon 09191 7950-0
Website http://www.vg-gosberg.de
Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/Bürgerblock)
Wappen Pinzberg.png

Pinzberg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und bildet mit Kunreuth und Wiesenthau die Verwaltungsgemeinschaft Gosberg.

Inhaltsverzeichnis

Politik

Ortsteile

Dobenreuth; Elsenberg; Gosberg;

Nachbarorte

Geschichte

1007 mit Vertrag der Bischöfe von Bamberg und Würzburg wurde das Kirchengut Forchheim mit seinen Pertinentien nach Bamberg eingetauscht. Das Gebiet wurde dem Bistum Bamberg unter Kaiser Heinrich III. entzogen und kam erst wieder 1062 an das Bistum Bamberg zurück, darunter auch Pinzberg.

Pinzberg gehörte später zum Oberamt Forchheim und im Bereich des Centamts Forchheim. In Pinzberg waren folgende Institutionen und Familien Grundherrn: Kastenamt Forchheim, Kastenamt Neunkirchen am Brand, von Egloffstein-Kunreuth, Holzschuher von Kirchsittenbach, Löffelholz von Kolberg, Volckamer von Kirchsittenbach, von Wiesenthau-Wiesenthau, Stiftsoblei St. Martin in Forchheim und die Pfarrei Pinzberg.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche St. Nikolaus
Die Kirche wurde erstmals 1371 erwähnt, liegt die Kirche in einem Friedhof mit umgebender Verteidigungsmauer. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche unter Aufsicht von Balthasar Neumann barockisiert.
  • Annakapelle am Lohranger
ein Bau aus dem Jahr 1847
  • Marienkapelle am Lohranger
Erbaut 1869 durch eine private Stiftung
  • Die "Alte Schmiede" mit dem gegenüberliegenden Wegbrunnen an der Hauptstraße
  • der Ruhstein am Beginn des Keilbrunnens.

Söhne und Töchter von Pinzberg

  • Georg Lösel (* 15. Januar 1654 Pinzberg; † nach 1721 unbekannten Ort), „wanderte“ 1707 in den Steigerwald aus und begründete die im 30-jährigen Krieg zerstörte Ortschaft Küstersgreuth, in der Marktgemeinde Burgebrach gelegen, neu.

Literatur

  • Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, „Forchheim“ Seite 12, 18, 76
  • Georg Dehio,. Bayern I: Franken, Seite 676

Siehe auch

Weblinks

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