Simmelsdorf
Aus Franken-Wiki
| Simmelsdorf | |
|---|---|
| Ortstyp | Gemeinde |
| Landkreis | Nürnberger Land |
| Regierungsbezirk | Mittelfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Höhe | 375 m ü. NN |
| Fläche | 40,85 km² |
| Einwohner | 3.100 |
| Gemeindeschlüssel | 09574158 |
| KFZ-Kennzeichen | LAU |
| Anschrift der Verwaltung | Nürnberger Straße 16 91245 Simmelsdorf |
| Telefon | 09155 78-0 |
| Website | http://www.simmelsdorf.de |
| Bürgermeister | Perry Gumann (FW) |
Die Gemeinde Simmelsdorf liegt in Mittelfranken im Landkreis Nürnberger Land.
Inhaltsverzeichnis |
Geografische Lage
Simmelsdorf wird im Westen vom Hausnachtal, mit dem Gemeindesitz Simmelsdorf sowie Hüttenbach und Oberndorf, im Osten vom Hienberg mit der auf der Höhe verlaufenden A9 begrenzt. Die Gemeinde schließt sich an Oberfranken an und bildet das „Tor zur Fränkischen Schweiz“.
Nachbarorte
- 91220 Schnaittach
- 91355 Hiltpoltstein
- 91367 Weißenohe
- 91241 Kirchensittenbach
- 91233 Neunkirchen am Sand
Geschichte
Im Gebiet nördlich von Simmelsdorf berührte sich die Missionstätigkeit der Bistümer Würzburg und Eichstätt. Nach der Gründung des Bistums Bamberg wurde 1016 der nördlichste Teil des Eichstätter Sprengels an Bamberg abgetreten. Im Zuge einer Neuorganisation der Pfarrsprengel wurde wohl die Pfarrei Bühl gegründet.
Außer über Ittling, das 1011 in einer Schenkungsurkunde König Heinrichs II. für Bamberg erwähnt wird und das wohl zu den ältesten Ansiedlungen nördlich der Pegnitz zählt, sind urkundliche Nachrichten erst aus späterer Zeit erhalten.
Im 12. Jahrhundert sind in diesem Gebiet einige Ministerialensitze entstanden. Sie gehörten zur Herrschaft Rothenberg, die die Wildensteiner als Lehen der Burggrafen von Nürnberg innehatten. Ein Teil dieser Herrensitze kam später in den Besitz Nürnberger Patrizier.
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Simmelsdorf
Seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher. Das „Alte Schloss“ geht im Kern auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Es erhielt seine heutige Gestalt 1830-1841. Das „Neue Schloss“, ein neugotischer Sandsteinbau, entstand zwischen 1844 und 1894.
- Evang.-Luth. Filialkirche
1959 nach Plänen eines Nürnberger Architekten erbaut.
- Tucher-Mausoleum
Mitten im Wald, östlich von Simmelsdorf, steht eine Grablege mit Kapelle für das Geschlecht der Tucher.
Verkehrsanbindung
- Bahn: Der Bahnhof Simmelsdorf-Hüttenbach ist Endpunkt der Schnaittachtalbahn Neunkirchen am Sand - Simmelsdorf-Hüttenbach.
- Auto: Simmelsdorf ist 3 km von der gleichnamigen Autobahnausfahrt an der A 9 entfernt.
Siehe auch
- Adel in Franken
- Burgen und Herrensitze im Nürnberger Land
- Patriziat (Nürnberg)
- Geschichte der Stadt Nürnberg
Weblinks
- Wikipedia: Simmelsdorf
