Verkehrsmuseum Nürnberg

Aus Franken-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Verkehrsmuseum Nürnberg besteht aus dem DB Museum der Deutschen Bahn AG, dem ihrer Vorgänger und dem der Bay. Staatsbahnen und und dem Museum für Kommunikation in Nürnberg sowie in zwei Außenstellen des DB Museums in Koblenz-Lützel und Halle (Saale). Es gehört zu den ältesten technikgeschichtlichen Museen weltweit. Seit Anfang Februar 2007 lautet der offizielle Name des DB Museums Firmenmuseum der Deutschen Bahn AG. Es ist zugleich ein zentrales Ausstellungsprojekt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

Das heutige Gebäude wurde 1925 erbaut[1].

1953 wurde das Museum wiedereröffnet. Im ersten Jahr wurden knapp 18.000 Besucher gezählt. Im Jahr 1969 lag die Zahl der Besucher bei mehr als 90.000.[2]

Die Ausstellungen wurden in den letzten Jahren grundlegend überarbeitet. Die Dauerausstellung wurde in zeitlicher Folge so geordnet, dass der Museumsbesucher von den Anfängen mit dem Adler zur deutschen Wiedervereinigung geführt wird.

Im ersten Stock befindet sich auch die Eisenbahnerlebniswelt, eine kindgerecht gestaltete Ausstellung.

Die Originalfahrzeuge sind auf zwei Fahrzeughallen verteilt. Die „alten“ Fahrzeuge befinden sich in der Halle 1 und sind in der Dauerausstellung zu sehen. Die "neueren" Fahrzeuge aus der Reichsbahnzeit und später sind in der Fahrzeughalle 2 ausgestellt, für welche das Museum verlassen werden muss. Durch diese Halle wird auch ein großes Freigelände erreicht.

Der Name

Die meistens verwendete Name „Verkehrsmuseum“ oder deutsches V. ist eigentlich etwas irreführend - denn „Verkehrsmuseum“ ist nicht der Name eines Museums sondern von mindestens zwei. Unter dem Begriff bezeichnet man heute einen Gebäudekomplex (Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg), in dem sich zwei Museen befinden: das DB-Museum und das Museum für Kommunikation. Das war nicht immer so.

Geschichte

1899 eröffnete das heutige DB-Museum unter dem Namen „königlich-bayerisches Eisenbahnmuseum“. Das Museum für Kommunikation dagegen ging aus dem „königlich-bayerischen Postmuseum“ hervor. Die beiden Museen wurden 1902 als „Verkehrsmuseum“ vereint.

Das heutige Gebäude wurde 1925 erbaut. Seit 1996 ist das ehemals königlich-bayerische Eisenbahnmuseum als DB-Museum Firmenmuseum der Deutschen Bahn AG. Das Museum für Kommunikation dagegen wird heute von der „Museumsstiftung Post und Telekommunikation“ geführt. Zusammen bilden die beiden Museen im Volksmund aber immernoch das „Verkehrsmuseum“ - der Begriff hat in Nürnberg Tradition.

Weblinks

Geschichte des Verkehrsmuseums auf den Seiten des DB-Museums

Eintrag "Verkehrsmuseum Nürnberg" bei Wikipedia

Wikipedia: Museum für Kommunikation

DB-Museum Nürnberg
Referenzfehler: Es sind <ref>-Tags vorhanden, jedoch wurde kein <references />-Tag gefunden.