Vierzehnheiligen Bad Staffelstein
Aus Franken-Wiki
| Vierzehnheiligen | |
|---|---|
| Ort in der Gemeinde | Bad Staffelstein |
| Landkreis | Lichtenfels |
| Regierungsbezirk | Oberfranken |
| Bundesland | Bayern |
| Land | Deutschland |
| Kfz-Kennzeichen | LIF |
| Höhe | |
| Fläche | |
| Einwohner | |
Vierzehnheiligen ist ein Stadtteil von Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels im Regierungsbezirk Oberfranken.
Vierzehnheiligen ist mit seiner Basilika der bekannteste Wallfahrtsort in Oberfranken und der drittgrößte Wallfahrtsort in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Geistliches Zentrum
Vierzehnheiligen ist ein geistliches Zentrum, ein kirchlich geprägter Ort, der überregional kirchliches Leben trägt und beeinflusst. Hier befinden sich die päpstliche Basilika, das Franziskanerkloster, die Bildungshäuser des Erzbistums Bamberg Diözesanhaus und Haus Frankenthal sowie das Mutterhaus der St. Franziskusschwestern
Basilika Vierzehnheiligen
Die Basilika Vierzehnheiligen wurde im 18. Jahrhundert nach Plänen des Barock-Architekten Balthasar Neumann erbaut. Sie ist den vierzehn heiligen Nothelfern geweiht. Die Kirche entfaltet eine spannungsreiche Raumwirkung durch die eigenmächtige Verkürzung des Chores durch Neumanns Konkurrenten Heinrich Krohne. Dadurch war für den Gnadenaltar kein Platz mehr vorhanden. Neumann versetzte den Rokokoaltar ins Langhaus, was eine Verschmelzung aller Raumteile zur Folge hatte.[1]
Franziskanerkloster
In dem ehemaligen Zisterzienserkloster leben seit 1839 Franziskaner. Die Mitbrüder sind vor allem in der Wallfahrtsseelsorge aktiv im Einsatz, bieten Führungen in der Basilika an sowie umfangreiches seelsorgliches und gottesdienstliches Programm.
Siehe auch
Literatur
- Bernhard Schütz, Vierzehnheiligen. Wallfahrtskirche Basilika. Illustriert von Kurt Gramer u. Roman von Götz, Regensburg: Verlag Schnell & Steiner, (20. Aufl.) 2008, ISBN 978-3-7954-4317-7
Weblinks
- Basilika Vierzehnheiligen: Internetauftritt
- Basilika Vierzehnheiligen: Wikipedia
Einzelnachweise
- ↑ "Franken" - Ralf Nestmeyer S.382 (Michael Müller Verlag) ISBN: 3-923278-27-6
