Weißenohe

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Weißenohe
Ortstyp Gemeinde
Landkreis Forchheim
Regierungsbezirk Oberfranken
Bundesland Bayern
Höhe 358 m ü. NN
Fläche 4,71 km²
Einwohner 1.096
Gemeindeschlüssel 09474173
KFZ-Kennzeichen FO
Anschrift der Verwaltung Dorfhauser Straße 9
91367 Weißenohe
Telefon 09192 7143
Website http://www.weissenohe.de
Bürgermeister Rudolf Braun
Wappen Weißenohe.png
Weißenohe
Kloster Weißenohe
An der Lillachquelle entlang: Ein schöner Weg zum Wandern – weil man im Schatten wandern kann und doch das Spiel der Sonnenstrahlen sieht.

Weißenohe ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim im Regierungsbezirk Oberfranken.

Inhaltsverzeichnis

Nachbarorte

Verkehr

  • Bahn: Weißenohe liegt an der Gräfenbergbahn, die zum Einzugsbereich der VGN gehört. Die Bahnstation wird meist stündlich bedient.
  • Straße: Weißenohe liegt an der Bundesstraße 2. Die Autobahn A 9 ist über die Ausfahrt Simmelsdorf zu erreichen.

Kloster Weißenohe

Nach der Klostertradition gilt 1053 als Gründungsjahr; erste sichere Nachricht ist die Bestätigung der Stiftung aus dem Jahr 1109. Mit Einführung der Reformation in der Oberpfalz (zu der Weißenohe damals gehörte) unter Pfalzgraf Ottheinrich 1556 wurde das Kloster erstmals aufgehoben. Nach der Rekatholisierung der Oberpfalz wurde das Kloster 1669 zunächst als Benediktinerpriorat wieder gegründet. Der barocke Neubau erfolgte ab 1690: Weihe der Klosterkirche nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer 1707; 1725-27 Bau des erhaltenen Westflügels.

Nach der Säkularisation des Jahres 1803 erfolgte um 1850 nach einem Brand der Abbruch des Ost- und Südflügels der ehemaligen Abteigebäude.

Die seit dem Mittelalter bestehende Klosterbrauerei besteht, heute als Familienbetrieb geführt, weiter und betreibt auch eine Gaststätte und einen Biergarten. Auch Künstler stellen hin und wieder ihre Werke im „KunstRaum“ des Klosters aus.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Literatur

  • Hans Räbel: Die Restitution der ehemaligen Benediktiner-Adelsabtei Weißenohe im Zusammenhang mit der Wiedererrichtung der übrigen oberpfälzischen Klöster (1669). Forchheim, 1905
  • Hans Räbel: Das ehemalige Benediktiner-Adelsstift Weißenohe in der Zeit vom Landshuter Erbfolgekrieg bis zur Wiedererrichtung (1504-1669), nebst einem Anhang über die Vorgeschichte des Klosters. In: Bericht des Historischen Vereins für die Pflege der Geschichte des ehemaligen Fürstbistums Bamberg (BHVB) 66, 1908, S. I-XXI, 1-586
  • Wilhelm Schwemmer: Aus der Geschichte des Klosters Weißenohe. In: Mitteilungen der Altnürnberger Landschaft 24 (1975), S. 1-13
  • Ursula Pechloff: Weißenohe, St. Bonifatius. Ehemalige Benediktiner-Klosterkirche. Hrsg.: Kath. Pfarramt Weißenohe. Fotografien, Aufnahmen Gregor Peda. Passau: Kunstverlag Peda, 1998, 22 S., ISBN 3-89643-081-5 (Peda-Kunstführer; Nr. 425)
  • Manfred Knedlik: Weißenohe – adlige Benediktiner in der Fränkischen Schweiz. In: Klöster in Bayern. Haus der Bayerischen Geschichte - HdBG
  • Werner Gebhardt: Verzeichnisse und Register zu Hans Räbels Geschichte des Klosters Weißenohe. Privatausgabe. Esslingen, Schönbuchstraße 5: W. Gebhardt, 2007, XXII, 8, 94 S.
  • Herbert Fuehr: Aktion gegen Rechts. 200 Neonazis - und ein oberfränkisches Dorf begehrt auf. In Weißenohe zelebrieren Rechtsradikale seit Freitag den so genannten „Nationalen Frankentag“. In: Nürnberger Nachrichten vom 7. Juni 2008 - NN
  • Clemens Helldörfer: Süffiges Bier und sprudelndes Quellwasser. Radtour: Vom Nürnberger Flughafen bis nach Weißenohe. In: Nürnberger Zeitung Nr. 182 vom 10. August 2009, Nürnberg plus, S. + 1 - NZ

Siehe auch

Weblinks

Karte

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