Wetterochs

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Unter dem Namen Wetterochs versendet der in Herzogenaurach lebende Physiker Stefan Ochs einmal täglich kostenlos eine detaillierte Vorhersage für das Wetter in Franken an seine Wettermailabonnenten.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung des Wetterberichts

Nicht nur wegen der Treffsicherheit seiner kurz- und mittelfristigen Prognosen, sondern auch wegen seiner in Stil und Inhalt oft eigenwilligen Botschaften, die von der anschaulichen Erklärung meteorologischer Phänomene bis zu launigen Betrachtungen über Gott und die Welt reichen, mithin also mehr als einen bloßen Wetterbericht bieten, genießt der „Wetterochs“ Kultstatus. Viele fränkische Internet-Seiten verweisen aus diesem Grund auf diesen außergewöhnlichen Wetterbericht.


Die neuesten Wettermails als RSS-Feed

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Eine exemplarische Wettermail

Hallo,
am Montag gab es offensichtlich nur ein Thema. Nein, nicht die Frage, ob es der Linken negativ oder positiv anzurechnen ist, dass keine etablierte Partei mit ihr koalieren will. Vielmehr bewegte die Menschen draußen im Frankenland die Frage, was denn nun ein "El Nina" sei. Vielleicht irgend eine Mischung zwischen El Niño und La Niña? Aber um es kurz zu machen: Es gibt kein "El Nina", sondern nur El Niño (Wasser westlich von Südamerika warm) und La Niña (Wasser kalt) und zurzeit haben wir La Niña.
Nachdem dies nun geklärt ist, können wir uns gleich der Frage zuwenden, ob es denn noch einmal etwas wird mit dem Schnee in diesem Winter. Und da hat das GFS-Modell einen Lauf hingelegt, denn man als den Stoff bezeichnen kann, aus dem die Winterträume gemacht werden. Nach einer nasskalten Phase bis Samstag stirbt die Westströmung am Sonntag ab und es zeichnet sich eine längere Phase mit knackig kaltem Winterwetter ab - jedoch nur beim Hauptlauf des GFS-Modells, nicht aber bei den Ensembles und nicht bei den anderen Wettermodellen. Die Wetterentwicklung ab Samstag muss insgesamt noch als sehr unsicher eingestuft werden.
Daher zurück zum aktuellen Wetter. Da fällt zunächst einmal die dicke hochnebelartige Wolkendecke auf, die am Montag den Himmel überzog und auch in der Nacht zum Dienstag nur zögerlich von Mittelfranken her verschwindet.
Am Dienstag wird der Hochnebel wahrscheinlich auch über Oberfranken verschwinden und dann wird es sonnig sein bei maximal +9 Grad. Dort wo sich der Hochnebel bereits nachts aufgelöst hat, könnte es aber auch Bodennebelfelder geben. Der Wind ist überall sehr schwach.
In der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch meist stark bewölkt, vor allem im Bamberger Raum und in der Fränkischen Schweiz kann etwas Regen fallen. Temperaturen bis +7 Grad. Mäßig auffrischender Westwind. Abends überquert uns eine Kaltfront mit kräftigeren Regenschauern, nachts könnte Schneeregen fallen bei +1 bis +2 Grad. Behinderungen durch Schnee und Eis dürfte es aber nur oberhalb von 450 m geben.
Am Donnerstag und Freitag voraussichtlich stark bewölkt, gelegentlich Regen. In Böen starker Südwestwind. Bis +7 Grad.



Die aktuelle Wettermail


Kontakt

Dipl.-Phys. Stefan Ochs
Goethestr. 44
91074 Herzogenaurach
E-Mail: wetterochs4@wettermail.de

Weblinks